VG News vom 05.03.2011    |    Herausgeber: www.virtual-galopp.de    |    Redaktion: Ariane, Bird, Cinna, Erdbeere, luci, Ricarda, Willow

Dies und Das

Fotograf befragt 06.03.2011
Ariane/-Lucifers Angel-/Pinky1975
Perspektivwechsel - Wer steht eigentlich hinter der Kamera?

Die VGeigene News-Galerie ist mittlerweile schon auf über 1100 Bilder angewachsen.
Grund genug für uns, einmal hinter die Kulissen zu blicken und einige unserer fleißigsten Fotografen genauer zu befragen.
Dieses Mal stellte sich Andreas (Pinky1975) unseren Fragen.


Wie bist du zur Fotografie gekommen? Seit wann fotografierst du?

Ich habe schon als Kind mit einer Pocketfilmkamera jeden Schulausflug begleitet. Ich denke nicht, daß ich da schon zur Photographie gekommen bin. Jedoch war mein Vater leidenschaftlicher Videofilmer, so daß mich schon in jungen Jahren die Technik fasziniert hat.
Mit dem Kauf meiner ersten Spiegelreflexkamera habe ich mit 14 Jahren den eigentlichen Einstieg in die Photographie gefunden. Anfangs auf Farbnegativfilm und mit ca. 23 Jahren fast auschließlich auf SW Film. Seit dieser Zeit betreibe ich auch meine eigene Dunkelkammer. Ich hatte im Jahre 2000 schon mal eine Digitalkamera die mich aber nicht begeistern konnte.
Seit 2007 habe ich mir eine digitale Spiegelreflex gegönnt und mache seither auch viel digital. Meine Leidenschaft gehört aber der Arbeit in der eigenen Dunkelkammer, zu der ich aber im Moment nicht komme.

Was benutzt du für eine Kamera? Hast du spezielle Objektive?

Das ist jetzt so eine technische Frage. Das mag ich eigentlich nicht so gerne. Für mich ist eine Kamera in erster Linie ein dunkler Raum. Mehr nicht! Es kommt eigentlich nicht auf die Kamera an um gute Bilder zu machen. Aber so beantworte ich natürlich nicht die Frage. (grins)
Im Laufe der Jahre habe ich doch die ein oder andere Kamera erstanden. Es würde jetzt sicher den Rahmen sprengen, wenn ich alle aufzählen würde. Analog kann ich in den Formaten Kleinbild und Mittelformat arbeiten. Eine besonderheit ist eine schöne Lochkamera aus Holz. Bei dieser Kamera wird der schwarze Raum greifbar.
Digital mache ich meine Aufnahmen mit einer DSLR mit KB Sensor.
Analog bin ich bei den Objektiven wunschlos glücklich. Für meine digitale Kamera habe ich auch einige Gläser. Gegenfrage was sind spezielle Objektive? Ich bin ein Fan von Festbrennweiten und sicher ist ein Makroobjektiv oder ein Fischauge schon etwas Spezielles aber es kommt auf die Aufgabe an was benötigt wird. Ich denke jedes Objektiv welches man braucht ist speziell. Einige sind etwas spezieller aber oft eher eine Spiellerei wie z.B. ein Lensbaby oder das schon angesprochene Fischauge. Meine Lieblingsbrennweite ist bei KB 50mm. Diese Brennweite ist eigentlich mein immer dran Objektiv. Meine Lieblingslinse ist ein Canon FD 1.2/50.

Was sind deine Lieblingsmotive?

Das wechselt eigentlich ständig, so daß ich mich da nicht festlegen möchte.

Hast du Lieblingsbilder von anderen in der Galerie?

Es gibt ein paar sehr hervorragende Aufnahmen in der Galerie. Ich mag Aufnahmen die eine Bildsprache haben. Aufnahmen müssen ihre Idee nicht sofort offenbaren, sondern es macht mir Spaß mich einfach eine Zeitlang mit einer Aufnahme zu befassen.
Es fallen mir da schon einige ins Auge. Ein schönes Beispiel ist von -LucifersAngel-. Es gibt aber noch einige mehr die mich sofort ansprechen.



Welche Motivation hast du, Bilder für die News zur Verfügung zu stellen?

Ich mag neben dem Spiel auch das Umfeld, die Community. Ein fester Bestandteil ist hierbei ja auch die VG News. Ich finde es einfach gut, daß immer mehr Bilder aus der Galerie die News illustrieren. Bei der Auswahl meiner Bilder versuche ich ja auch Motive hochzuladen, mit dennen man Themen illustrien kann. Daß das eventuell auch mal weniger künstlerische Aufnahmen sind, liegt da in der Natur der Dinge.
Hast du ein eigenes Lieblingsbild und kannst du vielleicht kurz erzählen, wie es entstanden ist und warum es dir so gut gefällt?

Ja es gibt sogar ein Lieblingsbild, welches leider nicht digital vorliegt, sondern in einem Bilderrahmen darauf wartet wieder aufgehängt zu werden.
Ein Bild von mir in der Galerie, welches mir sehr gut gefällt, ist mein Cowboy.



Das Bild entstand im Rahmen eines VG Photowetbewerbes. Ich meine es ging um den Wilden Westen. Sofort hatte ich ein Revolverduell vor Augen. Pferde mußten auch aufs Bild. (grins)
So hatte ich meinen Revolverboy rausgeholt und hinten noch einen Cowboy mit Pferd drapiert. Ich wollte daß der Betrachter sich in einem Duell wiederfindet. Daher auch gleiche Augenhöhe. Besonders stolz bin ich aber auf den Hintergrund. Der Saloon ist reine Handarbeit und gibt dem ganzen den Touch den ich haben wollte. Ich mag das Photo gerade aufgrund der Einfachheit und trotz der technischen Mängel.

Besonders aufgefallen sind mir die tollen Fotos mit Tabletop- oder Playmobilfiguren aus dem Rennsport. Hast Du die extra für die Fotos so arrangiert oder steht bei dir zu Hause ein ganzer Mini-Rennstall rum?

Nein einen Minirennstall habe ich nicht rumstehen, jedoch jede Menge Figuren die man bei Bedarf einfach zum Photoshooting laden kann. Wie jedes Tabletop werden die arrangiert. Gerade die Playmobil Aufnahmen waren für eine Website in der ich meine Ställe aus der SE und WE vorgestellt hatte. Die Website existiert nicht mehr, die Photos schon.

Oder auch das tolle Känguruhfoto.
Das stellst du doch sicherlich extra auf oder? Wielange brauchst du für so ein Setting und wie fotografierst du es dann, damit es so echt aussieht?




Ja das muß man schon extra aufstellen so ein Setting steht ja nicht einfach so rum. (grins) Das Set war eigentlich sehr schnell aufgebaut. Mit Ausdruck des Hintergrundes nicht länger als 15 Minuten.
Das Zeitintensivste ist ja eigentlich das Licht so zu arrangieren, daß es auch ein wenig authentisch wirkt.
Es war eine recht schnelle Arbeit, die auch augenscheinliche Mängel hat, was mich eigentlich bei solchen Sachen nicht zwingend stört. Man kann aber allein für das Arrangement und Lichtgestalltung auch wesentlich mehr Zeit investieren. Das sieht man dann auch am Ergebnis.
Wer anschließend noch per EDV das beste aus der Aufnahme rausholen möchte investiert nochmals eine Menge Zeit. Das Bild ist eigentlich straight out of Cam. Aber das schöne an der Tabletop-Photographie ist ja, daß man mit einem sehr geringen Zeitaufwand in faszinierende Welten eintauchen kann. Ich kam so halt mal nach Australien.

Baust du wirklich so einen kleinen Reiterhof, Saloon oder was gerade gefragt ist, auf oder ist das alles Foto-Tapete? Zum Beispiel auch beim Cowboy-Foto.
Und wie genau machst du das mit dem Licht, reicht da ne Schreibtischlampe oder schleppst du richtige Strahler an?


Leider habe ich keine Aufnahmen vom Set. Könnte ich eigentlich das nächste mal machen. :)
Es sind in der Regel Phototapeten in A3 bzw A4 je nachdem. Beim Cowboy Photo habe ich selbst gemalt, daher bin ich ja auch so stolz auf die Aufnahme. So ein Feeling wäre mit einem gedruckten Hintergrund nicht möglich.
Licht ist wie schon richtig erkannt eine bewegliche Schreibtischlampe (oder auch mehrere) oder Blitzlicht aus zwei Studio Blitzköpfen. Je nachdem.

Außerdem scheinst du ein Faible für Alltagsgegenstände zu haben, da gibt es ja zb eine Telefonzelle, eine Bank im Schnee usw.



Fotografierst du einfach alles, was dir vor die Nase kommt oder legst du schon wert darauf, das extra zu fotografieren?


Ne es wird nicht einfach alles photographiert, was vor die Linse kommt. Ich würde mit der Bilderflut auf dem Rechner auch nicht klar kommen. Die Telefonzelle hatte ich im Allgäu gesehen und die mußte ich einfach photographieren, soetwas sieht man ja normalerweise heute nicht mehr so ne gelbe Zelle.
Alttagsgegenstände haben aber ab und an so ihren Reiz, so daß ich schon ab und an solche Motive im Vorbeigehen mitnehme. Gerade solche Motive sind es oftmals wert später nochmal hervorgeholt zu werden um zu sehen was daraus noch entstehen kann.
In der Regel gehe ich aber schon systematisch vor. Das bedeutet das ich schon die passende Brennweite an der Kamera habe für die Motive die mir vorschweben. Ich habe auch einige Dauerthemen im Hinterkopf. Zum Beispiel „wasmanalleszubeachtenhat“ oder „wasmanallesunterwegsfindet“ beim ersteren handelt es sich um Schilder jeglicher Art und beim zweiten um Müll/Abfall was man so unterwegs halt sieht. Sind so zwei Dauerthemen die ich wenn ich drüber stolpere einfange. Hier muß ich dann einfach mit der Optik leben, die ich mithabe was an sich schon eine sehr reizvolle Sache sein kann.
Dass es scheint, daß ich ein Faible für solche Motive habe kann daran liegen das ich mir dachte das solche Motive für die Galerie sinnvoll wären. Tatsächlich sind solche Aufnahmen doch eher die Ausnahme.

Vielen Dank Andreas für das ausführliche Interview und weiterhin viel Spaß beim Knipsen.


Wie gefällt Euch dieses Interview?
4.2
Buchtipp 06.03.2011
Libertine
Buchtipp: Dienstags bei Morrie
- von Mitch Albom -


Dieses Buch hat mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben und das mehr als einmal, aber es hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Tut es immer noch.


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Libertine/ News Galerie


Es geht um einen Mann, Mitch, der durch Zufall erfährt, dass sein alter Soziologieprofessor, zu dem er seinerzeit im College ein besonders enges Verhältnis hatte, tödlich erkrankt ist und bald sterben wird. Selbst mit seinem Leben nicht wirklich im Reinen, erinnert er sich an das Versprechen, den Kontakt aufrecht zu halten, das er diesem Professor, Coach, wie er ihn immer nannte, gegeben hatte und fährt ihn kurzerhand besuchen.
Zu Anfang fährt Mitch Morrie besuchen, weil er glaubt, ihn aufheitern zu müssen nach der schrecklichen Diagnose, doch die Geschichte entwickelt sich anders. Im Gegensatz zu Mitch kann Morrie auf ein langes, sehr erfülltes Leben als Professor, Ehemann, Vater, Freund und auch Mentor zurückblicken. Einem Leben, das gefüllt ist mit Liebe und Geselligkeit zahlreicher Menschen, denen er in seinem Leben begegnete. Es ist Mitch, der in die Rolle des Studenten zurückfällt und in den darauf folgenden 14 Dienstagen, an denen er Morrie besucht, sprechen sie über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Über Ängste, Selbstmitleid, über alles, was ein Menschenleben zu bewegen vermag, auch über den Tod.


Das Buch basiert auf der wahren Geschichte des Autors und seines verstorbenen Mentors und ich kann es jedem empfehlen, der keine Angst hat, Rotz und Wasser zu heulen und sich ein paar Fragen zu stellen über das Leben im Allgemeinen und das eigene, ganz persönliche.

Viel Spaß beim Lesen, eure Libertine
Gastautorenartikel (WE)
Andraxálfur
Kinopopcorn ganz einfach selber machen

Es ist 20.15 Uhr, der Film hat gerade angefangen, die Fernbedienung liegt in Reichweite...und plötzlich ist da dieses Verlangen, das Verlangen nach POPKORN!
Aber es soll nicht irgendein Popkorn sein. Zu einem guten Film gehört eben ein gutes, warmes Kinopopkorn.
Und wie ihr das in kurzer Zeit zuhause selber hinbekommt, werde ich euch mit diesem Artikel zeigen!

Ihr braucht:
Maiskörner, am besten Popmais-Körner aus dem Supermarkt.
Einen großen Topf mit Deckel
Öl - und zwar am besten Sonnenblumenöl (warum verrate ich gleich noch)
Rohrzucker
Ein Backblech

Zu Beginn nehmt ihr den großen Topf und gebt einen guten Schluck Sonnenblumenöl hinzu (der Boden sollte nicht ganz bedeckt sein).
Das Sonnenblumenöl hat die schöne Eigenschaft, dass es wenig Selbstgeschmack hat. Meine ersten Versuche waren mit Olivenöl, was nicht zu empfehlen ist, da dieses Öl ein starkes Aroma hat, welches das geschmacksneutrale Popkorn nur zu gerne annimmt.
In das Öl gebt ihr ungefähr einen Esslöffel Rohrzucker. Dieser Zucker eignet sich besser, als der feine weiße Kristallzucker, da er nicht so schnell anbrennt.
Das Öl erwärmt ihr ein wenig, dann gebt ihr ca. einen Esslöffel Maiskörner in den Topf dazu, rührt einmal um und verschließt (ganz wichtig!) den Topf mit dem Deckel. Wer den Deckel vergisst, dem wird das Popkorn in wenigen Minuten um die Ohren fliegen ;)

Und dann heißt es warten. Ihr solltet auf jeden Fall eine mittlere Hitze an der Herdplatte einstellen. Auch, wenn es auf diese Art etwas länger dauert, dafür brennt das Popkorn brennt nicht an.
Nach ein paar Sekunden werdet ihr dann das erste PLOPP hören. Jetzt wird es Zeit für euch den Topf in die Hand zu nehmen und leicht zu schwenken. Zum einen, damit sich der Zucker gut verteilt, zum anderen, damit das gepoppte Korn nicht am Boden anbrennt.
Wenn das Ploppen deutlich nachgelassen hat, könnt ihr einen Blick in den Topf werfen. Wenn genug Körner gepoppt sind, könnt ihr den Inhalt des Topfes auf einem Backblech verteilen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass das Popkorn nicht zusammenklebt.
Wenn ihr alles richtig gemacht habt, liegt nun vor euch auf dem Blech leckeres, leicht karamellisiertes Popkorn, das aussieht, riecht und natürlich schmeckt wie das Popkorn aus dem Kino.
Ihr könnt die Maiskörner, die noch nicht gepoppt sind, auch noch einmal erhitzen. Dann solltet ihr aber keine Frischen dazu geben.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Abend und guten Hunger!


Marika / Pixelio.de


Ein tolles Rezept um sich den Abend zu versüßen, wie seht Ihr das?
4.4

Sonica/News-Galerie

Sonica/News-Galerie



Longwriter

Bastelserie 06.03.2011
Libertine
Bastelspaß mit Gimp - Teil 3

Im dritten Teil unseres Gimp –Tutorials möchte ich euch ein paar grundlegende Funktionen von Gimp erklären. Das wird es euch ermöglichen, einfach auf eigene Faust drauflos zu experimentieren, ohne befürchten zu müssen, etwas „kaputt“ zu machen. Schauen wir uns den Werkzeugkasten einmal etwas genauer an. Ihr wisst ja schon, dass sich im oberen Teil sämtliches, uns zur Verfügung stehendes Werkzeug befindet und wenn ihr eines davon anklickt, öffnet sich im unteren Teil das dazugehörige Menü, in dem ihr individuelle Einstellungen für das entsprechende Werkzeug vornehmen könnt.

Bereiche auswählen und füllen
Widmen wir uns zunächst mal den beiden ersten Werkzeugen. Mit ihnen ist es möglich, sich einen bestimmten Bereich eines Bildes auszusuchen und zu bearbeiten. Wenn ich neue Sachen bei Gimp ausprobiere, nehme ich mir immer eine weiße Unterlage, auf der ich „rumsauen“ kann und die ich auch nicht abspeichern muss. Unter "Datei", „Neu“, gebt ihr irgendeine Größe ein, bestätigt mit „ok“, und schon habt ihr eine Unterlage zum Ausprobieren. Wenn euch ein Arbeitsschritt nicht gefällt könnt ihr unter „Bearbeiten“/“rückgängig“, alles Schritt für Schritt wieder entfernen.
Abb.1

Klickt bitte auf das erste obere Zeichen in eurem Werkzeugkasten, die „Rechteckige Auswahl“(Abb. 1)(1). Im unteren Menü(2) könnt ihr jetzt verschiedene Einstellungen vornehmen, wie zum Beispiel „Kanten ausblenden(3)“, wenn ihr den Radius verändert(4), oder „abgerundete Ecken“(5) und auch hier könnt ihr den Radius verändern(6). Ihr könnt die Kanten des Rechteckes soweit verstellen, dass ihr eine ovale Form bekommt oder schließlich auch einen Kreis. Auf dem späteren Bild wirkt es dann, als würde der gewählte Bereich mit dem Bild verschwimmen, was klasse aussieht. Probiert es einfach mal aus. Wenn euch die Form des ausgewählten Bereiches zusagt, klickt ihr mit der Maus in den ausgewählten Bereich. Nun fragt ihr euch sicherlich „Und, was kann ich damit jetzt machen?“
Abb.2

Ganz einfach. Klickt als nächstes auf das Eimersymbol im Werkzeugkasten (Abb. 2)(1). In dem unten geöffneten Menü(2) könnt ihr nun den ausgewählten Bereich füllen. Entweder mit Farbe(3), oder mit verschiedenen Strukturen. Den Modus(4) lassen wir auf „Normal“ und die Deckkraft(5) auf 100%. Wie im Pinselmenü, kann man die Deckkraft natürlich auch hier verringern.
Bei Füllart(6)steht VG-Farbe(7) (Vordergrundfarbe) und HG-Farbe(8) (Hintergrundfarbe) und wie man die im Werkzeugkasten mit den beiden versetzt zueinander liegenden kleinen Kästchen(9) ändert, wisst ihr ja noch von unserem ersten Tutorial. Unter HG- Farbe steht aber noch Muster(10) und das klickt ihr jetzt mal an und dann klickt ihr in das kleine Kästchen(11).
Abb.3

Daraufhin öffnet sich ein Fenster(Abb. 3), in dem wir uns viele verschiedene Strukturen als Muster für unseren ausgewählten Bereich aussuchen können. Klickt auf eines der Muster, welches euch gefällt und klickt damit dann in den ausgewählten Bereich eures Bildes.
Voilá, schon erscheint im Inneren des ausgewählten Bereiches die von euch ausgesuchte Struktur(Abb.4).
Abb.4

Auf diese Weise könnt ihr eure Bilder mit den verschiedensten Strukturen und Mustern füllen. In unserer letzten Ausgabe haben wir uns mit dem „Selbstgestalten“ von Stempeln beschäftigt und wie man diese ins Stempelmenü abspeichern kann. Eure eigenen Muster könnt ihr auf dieselbe Art speichern.
Angenommen, ihr habt ein Bild, welches ihr als Füllmuster speichern wollt. So öffnet dieses Bild, klickt in der oberen Leiste auf „Bearbeiten“/ „kopieren“, dann wieder auf „Bearbeiten“/„einfügen als“ und dann auf „Neues Muster“, gebt ihm einen Namen und bestätigt mit „ok“. So könnt ihr eurem Arsenal an Mustern eigene Muster hinzufügen und somit eure Bilder verschönern. Ihr könnt auch den Hintergrund eures Bildes mit einem Muster füllen, in dem ihr wieder auf das Eimersymbol(Abb. 5) (1) klickt, dann im unteren Menü bei der „Füllart“(2) die Option „Muster“(3) wählt und wieder in das kleine Kästchen(4) klickt.
Abb.5

Dort sucht ihr euch ein Muster aus und klickt es an. Dann geht ihr mit der Maus auf euer Bild und klickt darauf. Schon müsste euer Bild mit dem von euch gefüllten Muster erscheinen. Um den Hintergrund in verblasster Form anzuzeigen, müsst ihr zuvor die Deckkraft(5) verringert haben. Solltet ihr euch für euer Bild bereits einen Hintergrund ausgesucht haben und nun weitere Bereiche eures Bildes bearbeiten wollen, ist es ratsam, einen neuen Arbeitsschritt auf einer neuen Ebene zu beginnen, damit ihr deckend arbeiten könnt und nicht der soeben gewählte Hintergrund durchschimmert. Geht dazu in der oberen Leiste auf "Ebene", "neue Ebene" hinzufügen und bestätigt mit "ok".
Abb.6

Jetzt könnt ihr, beispielsweise mit dem Lasso(Abb.6)(1), dem dritten Symbol in der ersten oberen Reihe eures Werkzeugkasten ebenfalls Bereiche eures Bildes markieren und zwar freihand, indem ihr innerhalb kleiner Abstände einfach eine Umrandung klickt, wie beispielsweise ein Herz. Füllen könnt ihr es auf die gleiche Weise, mit Mustern oder in dem ihr eine Hinter- oder Vordergrundfarbe wählt.

Logos
Außerdem möchte ich euch heute auch noch zeigen, wie man sich tolle Logos selber machen kann.
Abb.7

Dazu klickt ihr in der oberen Leiste auf „Datei“(Abb.7)(1), geht mit der Maus auf „Erstellen“(2) und in der jetzt aufgesprungenen Leiste auf „Logos“(3).
Es öffnet sich eine weitere Leiste(4) und aus der könnt ihr euch die unterschiedlichsten Arten von Logos aussuchen. Ich nehme jetzt mal „Frostig“(5) und klicke darauf.

Es öffnet sich ein Fenster(Abb.8)(1), in dem ihr den Text(2) ändern, die Schriftgröße(3), die Schriftart(4) und auch die Hintergrundfarbe(5) ändern könnt.
Abb.8

Das ist übrigens bei allen Varianten so. Egal, was ihr euch als Logo-Machart aussucht, es öffnet sich immer ein Fenster, in dem ihr gewisse Einstellungen ändern könnt. Hier hilft nur Mut, zum Experimentieren und Ausprobieren. Kaputt machen könnt ihr nichts und wenn euch das Ergebnis nicht gefällt, dann schließt ihr das Fenster, ohne es abzuspeichern und sucht euch einfach ein anderes Logo aus. Ihr könnt manche der Logos auch ausschneiden und zu einem Stempel machen und zwar wie folgt. Ich demonstriere das jetzt mal an dem Beispiel „Frostig“.
Ihr wählt als Logo „Frostig“ und gebt den Text ein, den ihr wollt, ändert Schriftart und Textgröße, wie ihr wollt und lasst die Hintergrundfarbe weiß. Dann bestätigt ihr mit "ok" und es erscheint das fertige Logo. Wenn ihr jetzt den weißen Hintergrund weghaben wollt, geht in der oberen Leiste auf „Auswahl“ und dann auf „Nichts auswählen".
Abb.9

Dann geht ihr in eurem Werkzeugkasten unten auf den kleinen Pfeil(Abb. 9)(1), „Reiter hinzufügen“(2) und klickt dann auf „Ebenen“(3).
Abb.10

Wenn ihr nun auf der oberen Reiterzeile(Abb.10)(1) das Kästchen für die Ebenen anklickt(2), öffnet sich im unteren Verzeichnis(3) eine Reihe, die euch anzeigt, aus welchen Ebenen euer Logobild besteht. Ganz unten(4) müsste eine Ebene weiß sein. Diese klickt ihr an, geht dann in der oberen Leiste des Bearbeitungsfensters auf „Ebenen“(5) und klickt auf „Ebene Löschen“(6). Damit verschwindet die weiße Hintergrundebene und es bleiben nur noch die Ebenen, die die Schrift, den Glanz und den Schatten enthalten und zudem einen Transparenten Hintergrund besitzen.
Abb.11

Jetzt klickt ihr im Menü unterhalb des Werkzeugkastens die erste obere Ebene an(Abb.11)(1) und geht dann wieder in der Leiste eures Bearbeitungsfensters auf Ebenen(2) und dann auf „Nach unten vereinen“(3). Diesen Schritt wiederholt ihr, bis der Befehl „Nach unten vereinen“ verblasst und ihr im unteren Menü nur noch eine Ebene zurückbehaltet. Das ist das Bild, welches ihr mit „Bearbeiten/kopieren“ und dann "Bearbeiten"/"einfügen als"/"neuer Pinsel" abspeichern könnt. Nun könnt ihr dieses Logo auf alle eure Bilder setzen und mit verringerter Deckkraft auch als Wasserzeichen nutzen.

Kritik und Lob, aber auch eure eigenen Erfahrungen mit Gimp, sind natürlich jederzeit herzlich willkommen

In der nächsten Ausgabe gibt’s weitere nette Features und ich greife einen Tipp von Cinna auf, für ein einfacheres Ausschneiden von Gegenständen aus Bildern.

Bis dahin viel Spaß beim Basteln, eure Libertine

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4.5


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