VG News vom 02.04.2011    |    Herausgeber: www.virtual-galopp.de    |    Redaktion: Ariane, Bird, Cinna, Erdbeere, luci, Ricarda, Willow

Dies und Das

03.04.2011
Libertine
Real-Life Galopper Profil: Gereon (GER 2008)
Quellen:
http://www.turf-times.de
http://www.ebbesloh.de/news/news_detail.php?newsId=13

Illusory/VG-News Galerie

Der braune „Next Desert“ Sohn hat definitiv Feuer im Hintern. Stolzer Besitzer und Trainer ist Christian Zschache, der bis zu seinem Unfall bei der Morgenarbeit selbst ein erfolgreicher Jockey war. Er trainiert nun seine Pferd aus dem Rollstuhl heraus und ist Chef-Abwieger während des Derby-Meetings.
Züchter Gereons ist das Gestüt Ebbesloh.
Mütterlicherseits geht Gereon auf „Surumu“, „Windwurf“ und sogar „Birkhahn“ zurück. Zweijährig kann er bei drei Starts drei Siege vorweisen, wie den „swb Youngster-Cup“ in Bremen, den „Preis des Elektrohandwerks Ber.“ / Hoppegarten und das „Herzog von Ratibor-Rennen“ in Krefeld (Gruppe III).
"Gereon ist ein richtiges Rennpferd. Bei Erreichen der Geraden war er sofort da und hat toll angezogen", berichtete Jockey Pascal Jonathan Werning stolz. Christian Zschache äußerte sich nach dem Gruppesieg dahingehend, dass er schon vor Beginn des Rennens siegessicher gewesen sei. Gereon sei in Top-Form gewesen und der Boden kein Problem.
"Natürlich ist das Derby unser Ziel. Gereons Vorbereitung wird gezielt Richtung Hamburg gehen", so Zschache wörtlich, der mittlerweile schon einige Kaufangebote für den „Next Desert“-Sohn ausgeschlagen hat.
Sollte Gereon wirklich am 03.07.2011 in Hamburg, im 142. Deutschen Derby an den Start gehen, wird Zschache aber auf seinen Job als Chef-Abwieger verzichten müssen. Ein Opfer, das er sicher gern zu tragen bereit ist, wo doch Gereon auch von offizieller Seite bereits als absoluter Hoffnungsträger gilt.
Drücken wir ihm also die Daumen und wer weiß, vielleicht haben wir hier schon einen Anwärter für den Galopper des Jahres 2011!
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4.5
Tiffy
Immer dieser Michel
Was für ein herrlicher Saisonauftakt für die Buschreiter am letzten Wochenende. "Michel" konnte es wie fast immer einfach nicht lassen, den andern die Nase lang zu machen und auch der Rest des Deutschen Teams überzeugte mit guten Leistungen.
Sieben deutsche Reiter und 16 Pferde waren vom 24. bis 27. März im französischen Fontainbleau am Start. Während Andreas Dibowski, Andreas Ostholt, Kai Rüder und Marina Köhnke mit jeweils zwei Pferden am Start waren, lud Michael Jung den großen Transporter einmal voll und war mit nicht weniger als sechs Pferden in zwei Prüfungen dabei - höchst erfolgreich übrigens. Im CICO*** gelang ihm dabei auch noch beinahe ein Hattrick (Platz 1-3), wenn sich der Australier Clayton Fredericks nicht im letzten Moment auf Platz zwei geritten hätte. Ein Sieg also für das Weltmeisterpaar Jung und Sam, Platz zwei für Fredericks und Brookleigh, Platz drei und vier wieder für Jung mit River of Joy und Leopin. Dann noch einmal Fredericks mit Be my Guest und erst dann durften die restlichen Reiter sich um die übrigen Plätze kümmern. (6. Dibo und Butts Leon/ 7. Köhncke und Calma Schelly/ 9. Dibo mit Fantasia/ 13. Deitermann mit Flambeau/ 16. Ostholt mit Franco Jeas/ 19. Rüder und Leprince de Bois/ insgesamt 57 Starter, 48 beendeten die Prüfung)


Wikipedia
In der Drei-Sterne-Prüfung ging es gleichzeitig noch um die Teamwertung, die die Deutschen (Jung, Dibo, Ostholt und Ersatzreiter Rüder) mit großem Vorsprung für sich entschieden. Platz zwei für Frankreich und der dritte Platz für Holland.

Die CIC* wurde von den Franzosen dominiert, erwähnenswert ist hier noch der 6. Platz von Kai Rüder und Oliver Cael, die mit ihrem Dressurergebnis nach Hause ritten.

Im CCI* war Jung als einziger Deutscher am Start und belegte hier prompt mit Vincent und Rocana von Anfang an die Plätze eins und zwei, die er beide mit dem Dressurergebnis zu Ende ritt. Einziger Ausreißer dieses Wochenende war der erst 7j. Wallach Halunke (der Name passt ;-) ) der im Gelände wohl nicht so ganz wollte und am Ende nur auf dem 54. Platz landete. (80 Starter, 62 beendeten die Prüfung)

Kurze Erläuterung was es mit den Abkürzungen für die internationalen Prüfungen auf sich hat:
Kurzprüfungen: CIC (Concours International Combiné)
Langprüfungen: CCI (Concours Complet International)
Teamprüfungen: CCIO: (Concours Complet International Officiel)

Die Anzahl der Sterne stehen für den Schwierigkeitsgrad. Dabei ist eine Ein-Sterne Prüfung etwa mit der Klasse L zu vergleichen.
Vier-Sterne-Prüfungen sind das absolute Non Plus Ultra, davon gibt es lediglich sechs Prüfungen weltweit: Badminton (UK), Burghley UK), Kentucky (USA), Adelaide (AUS), Luhmühlen (DE), Pau (FRA) plus die Weltmeisterschaften.
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4.4

FXFreak / VG-News Galerie


Cinna / VG-News Galerie


Susanne Hoischen / Pixelio.de


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03.04.2011
Libertine
Saisonauftakt auf der Düsseldorfer Galopprennbahn Grafenberg
-Ja wo laufen sie denn?-


Quelle: http://www.german-racing.com/galopprennbahnen/detail/track/duesseldorf/

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Schon seit Wochen fieberte ich dem Saisonauftakt zum 168. Rennjahr auf der Düsseldorfer Galopprennbahn entgegen und nutzte die noch verbleibende Zeit, um mich ausgiebig vorzubereiten.


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Der letzte Besuch lag recht lang zurück und die damals geschossenen Fotos stellten sich als nicht besonders gelungen heraus. Diesmal aber sollte alles anders werden. Ich bequatschte meinen Vater, mir einen seiner Fotoapparate zu leihen. Einen, wogegen meine eigene Knipskiste nicht anstinken kann.
Die bleiben ja auch nie still stehen die Viecher. Sind ständig in Bewegung und zappeln rum, diese Vollblüter! Na jedenfalls bekam ich ein schönes Maschinchen geliehen, inklusive zwei Akkus und einem Benutzerhandbuch, so dick wie die Bibel selbst. Gut, dachte ich, das wird ja nicht alles auf Deutsch sein. Die werden ja auch alles in sämtlichen anderen Sprachen erklären, aber falsch gedacht! Nee, alles schön auf Deutsch, wo ich doch so´n Nullchecker bin, wenn es um technische Feinheiten geht. ISO Zahl und Verschlusszeiten…pah. Das Ding wird ja auch ne Automatik haben, dachte ich mir, und bei knapp 400 Bildern, wird das Ein oder Andere schon was werden.
Dann war der 27.03.2011 endlich gekommen. Ich also zeitig aufgestanden, fertig gemacht und dabei noch schnell gemerkt, dass ja die Uhren umgestellt werden mussten. Da es in meiner Familie außer mir niemanden gibt, der so pferdeverrückt ist, wie ich, fahre ich meistens allein auf die Rennbahn. Nur einmal hatte ich eine gute Freundin mit dabei, aber es läuft ja immer gleich ab.
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Führring, Rennen anschauen, dann wieder Führring und wieder Rennen anschauen. Ich glaub, nach dem dritten Rennen hatte sie die Schnauze voll und die Sache wurde, sagen wir, unentspannt. Daher fahre ich lieber alleine, denn wenn für den Tag neun Rennen angemeldet sind, hau ich ja nicht nach dem Dritten wieder ab!
Bereits in der Straßenbahn stieß ich dann auf die ersten Mitinfizierten. Ein älterer Herr erkundigte sich, ob er denn in der richtigen Straßenbahn säße, um auf die Galopprennbahn zu kommen. Ich bestätigte dies und erklärte ihm, dass ich ebenfalls auf dem Weg dorthin sei, woraufhin wir natürlich gleich ins Gespräch kamen. Der Herr war extra aus Bonn angereist. Mit der Straßenbahn kommt man allerdings nicht bis ganz zur Rennbahn hoch, weshalb an Renntagen ein Shuttlebus, immer zwischen Haltestelle und Rennbahn hin- und herfährt. Und in eben diesem Shuttlebus war sie dann greifbar. Diese ganz besondere Stimmung, die immer dann zu spüren ist, wenn viele Menschen, deren Herz für dieselbe Sache schlägt, aufeinander treffen.

In Sekundenschnelle unterhält man sich mit völlig Fremden, fachsimpelt und gibt erste Schätzungen über die Form der Pferde, das Geläuf und die Qualitäten der Jockeys ab.
Ein weiterer Herr mit dem ich ins Gespräch kam, war sogar extra aus Den Haag angereist. Für gewöhnlich sei er eher ein Fan von Trabrennen, aber Galopprennen seien auch ganz interessant, ließ er mich wissen. Schön zu beobachten sind auch die Zocker. Die richtigen Profis erkennt man daran, dass sie sich bedeckt halten, mit dem was sie sagen. Die lassen sich nicht in die Karten schauen. Meistens haben sie sich schon im Vorfeld mit den Pferden und deren erbrachter Leistungen explizit auseinandergesetzt. Die kennen die Tücken der Grafenberger Galopprennbahn ganz genau und sind alte Hasen.
Als ich dann endlich bei der Rennbahn angekommen war atmete ich zum ersten Mal in diesem Jahr frische klare Rennbahnluft und freute mich, dass das Wetter so toll mitspielte. Blauer Himmel mit kleinen Schäfchenwolken und einem weichen Geläuf von 5,2.
Der Eintritt kostet 5 Euro, ein Programmheft 2, eine Bratwurst mit Brötchen 2,70 und eine Cola auch 2,70. Ja, bei den Preisen lernt man, sich in Bescheidenheit zu üben, aber ich will nicht meckern, denn die Galopprennbahn ist wirklich schön und bietet an 10 Renntagen im Jahr einige Höhepunkte. Pro Renntag mindestens ein Listenrennen und 4 Gruppe Rennen im Jahr, darunter das German 1000 Guineas (Gr II) und den mit 400.000 Euro dotierten „Preis der Diana“ (Deutsches Stutenderby, Gr.I), welcher gerade wegen der Höhe des Rennpreises einen Anreiz für hochkarätige „Gäste“ aus dem In- und Ausland darstellt. Die Bahn stellt aber auch wegen ihrer Höhenunterschiede einen besonderen Reiz dar und ist beinahe so etwas, wie eine Berg- und Talfahrt mit Höhenunterschieden von bis zu 15 Meter. Besonders der legendäre Berg, den die Galopper vor dem Einbiegen in den Bogen zur Zielgeraden zu bewältigen haben, hat es in sich. Wer hier nicht mit den Kräften seines Pferdes haushaltet, wird das spätestens in der langen Geraden zum Zielpfosten bitter bereuen. Auch dort ist nämlich ein erneuter Anstieg zu bewältigen und nicht selten reisen Trainer mit ihren Schützlingen früher an, um sich mit der Bahn vertraut zu machen.
Ich hatte die Rennbahn zeitig erreicht und so blieb noch Zeit, sich in Ruhe umzuschauen und ein paar Fotos vom Gelände zu machen. Um 14.00 Uhr fand dann das erste Rennen statt und weil ich so mit Fotografieren beschäftigt war, entging mir fast, wer denn nun das erste Rennen der Saison gewann.
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Es war der vierjährige „Sir Rarely“, ein Fuchswallach aus dem Stall –its (Mario Hofer), geritten von T. Hellier. Damit kann „Sir Rarely“ in diesem Jahr bereits seinen zweiten Sieg verbuchen. Im zweiten Rennen, dem Dreijährigen Auftakt, siegte der von A. Starke gerittene braune Hengst „Rose Danon“ ein Sholokhov Sohn und von Sholokhov stammt ja auch „Night Magic“, die Galopperin des Jahres 2009 ab.
Das sechste Rennen, ein Ausgleich II Rennen, konnte „Sommerabend“, ein brauner Hengst aus dem Stall Bedford Lodge (U. Stoltefuß) und geritten von J. Bojko, für sich entscheiden. Dabei verwies er, den als Favoriten gehandelten Fuchshengst „Big Titus“, geritten von A. Best, auf einen undankbaren dritten Platz.

Alles in allem, war es ein wirklich gelungener Start in die Saison 2011, die bestimmt noch ihre Überraschungen parat haben wird. Ich hab bei allen neun Rennen immer wieder versucht ein wirklich schönes Foto vom gesamten Feld beim Einlauf zu bekommen, aber entweder hab ich zu früh abgedrückt, oder zu spät, oder das Licht stimmte nicht, oder es war verschwommen. Ich weiß nicht, was ich falsch mache, aber ich hab ja noch neun weitere Renntage Zeit, das herauszufinden und besser zu machen. Davon aber einmal abgesehen, habe ich meine frühere Abneigung gegen Schimmel endgültig verloren mitsamt meinem Herz und zwar an einen 6 jährigen Schimmelwallach namens „Reggal Mix“
Libertine/VG-News Galerie

Natürlich werd ich versuchen an jedem der Renntag live vor Ort zu sein und darüber zu berichten. Besonders das „German 1000 Guineas“ und das „Stutenderby“, will ich mir nicht entgehen lassen.
Wer sich für die Düsseldorfer Galopprennbahn am Grafenberg interessiert, oder die Termine wissen möchte, kann Hier gerne nachlesen.


Lieben Gruß, eure Libertine
Wie gefällt euch der Bericht zum Saisonauftakt in Düsseldorf?
4.6
03.04.2011
Libertine
Bastelspaß mit Gimp - Teil 5

Das heutige Tutorial setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen. Zuerst zeige ich euch, wie ihr eigene Pokale kreieren könnt, dann stell ich euch einen tollen Metallic-Effekt vor und zu guter Letzt zeig ich euch noch wie ihr "Buntes" erschaffen könnt. Bevor wir aber anfangen muss ich dazu sagen, dass dieses Tutorial eher etwas für die Fortgeschritteneren ist, beziehungsweise für all jene, die in den letzten Wochen die Gimp Bastelserie der VG-News mitverfolgt haben. Es fordert in jedem Fall eine gewisse Grundkenntnis.

Pokale gestalten:
Fangen wir also mit dem Pokal an. Im Prinzip könnt ihr euch dafür alles nehmen, was ihr schön findet, denn eine Auszeichnung muss nicht immer Pokalformat haben. Ihr sucht euch also etwas aus, aus dem ihr einen Pokal machen wollt. Dafür könnt ihr euch eigene Stempel oder auch Bilder aussuchen und der Effekt ist absolut simpel. Meine Wahl könnt ihr auf Abb. 1 sehen.
Abb.1

Sobald ihr also euer Bild ausgesucht habt, klickt ihr bitte auf „Farben“ in der oberen Leiste (Abb.1) (1) und dann auf „Einfärben“. Es öffnet sich ein Fenster, in dem ihr mit Hilfe der Regler(2), die Farbe eures Bildes so gestalten könnt, wie ihr es wollt. Probiert die Farben einfach aus und mit ein wenig Übung, bekommt ihr Gold, Silber und Bronze gut hin.

Metallischer Effekt:
Als nächstes wollen wir uns einen Metallischen Effekt erstellen. Der eignet sich toll als Eyecatcher und macht aus jedem Bild was Besonderes. Ihr macht euch unter „Datei“/“Neu“ eine neue Datei auf und stellt die Größe 300x300 ein und unter „erweiterte Einstellungen“ (weiter unten im selben Fensterchen) stellt ihr „Transparenz ein.
Dann geht ihr in der oberen Bearbeitungsleiste auf „Filter“(Abb.2)(1)/ „Render“(2)/ “Wolken“(3) und dann auf „plastisches Rauschen“ (4).
Abb.2

Es öffnet sich ein Fenster, in dem ihr einfach nur auf „OK“ zum bestätigen klicken müsst. Jetzt hat sich euer Bild schon merklich verändert, aber anfangen könnt ihr damit noch nichts, weshalb wir zum nächsten Schritt kommen.
Abb.3

Ihr klickt jetzt bitte (Abb.3) auf „Filter“(1)/ „Verzerren“(2)/ „Wellen“(3) und übernehmt die Werte, die ihr auch auf der Abbildung 4 sehen könnt (rot markiert) (Falls man es zu schlecht lesen kann von oben nach unten 20,20/ 0,0/ 32,00.
Abb.4

Ihr könnt natürlich auch andere Werte nehmen, aber für den Anfang testet es erstmal mit den Vorgegebenen.
Vergesst nicht, eure Eingaben mit „OK“ zu bestätigen. Als nächstes klickt ihr bitte in der oberen Leiste auf „Farben“ und dann auf „Kurven“. Es öffnet sich ein Fenster (Abb.5), das auf den ersten Blick abschreckend erscheinen mag, aber keine Angst, es ist ganz simpel. Aus der Diagonal verlaufenden Linie bastelt ihr jetzt einfach Kurven und zwar, in dem ihr die Linie nach belieben mit der Maus in die gewünschte Position schiebt(Siehe Abb. 5).
Wichtig ist, dass eure Kurven wirklich vom oberen Rand, bis zum unteren Rand führen. Je mehr Kurven ihr erstellst, desto klarer wird der Metallic-Effect. Wenn ihr eurem Effekt jetzt noch etwas Farbe verleihen wollt, geht wieder in der Oberen Leiste auf „Farben „ und dann auf „Einfärben“. Mit den Reglern, könnt ihr dann die gewünschte Farbe einstellen. Auch einen super Effekt erhaltet ihr, wenn ihr statt „Verzerren“ den „Wharp“ Effekt wählt. Probiert es einfach mal aus.

Bunt malen:
Im dritten Abschnitt zeig ich euch kurz und knapp, wie ihr bunte Bilder und Stempel gestalten könnt. Macht euch eine neue Datei, Größe egal. Dann klickt ihr auf „Filter“ – „Render“ – „Wolken“ – „Plasma“ und mit "ok" einfach bestätigen. Euer Bild wird sich bunt einfärben. Erstellt eine neue Ebene in weiß und jetzt klickt ihr auf den Radierer und im Menü auf einen Pinsel euere Wahl. Wenn ihr damit jetzt auf euer Bild klickt erscheint der Radierstempel bunt. Wenn ihr jetzt unter „Ebenen“ auf „Ebenen nach unten vereinen klickt“, könnt ihr das Bild wie gewohnt bearbeiten.

So, ich hoffe, es war etwas dabei, das euch gefallen hat. Wie immer würden wir uns natürlich sehr freuen, wenn ihr uns an euren Werken und Erfahrungen teilhaben lassen würdet.

Viel Spaß beim basteln, eure Libertine




Hast du auch Lust aufs Basteln bekommen?
4.6
03.04.2011
willow
I want to break free..!
Okay, ich kann es nicht mehr länger zurückhalten! Ihr müsst es alle wissen:
Wie bereits im Leitartikel angekündigt, bin ich wieder voll im Fieber. Im We-Will-Rock-You-Fieber.

Für alle, die nicht wissen, was das nun wieder sein soll:
Es gibt da ein Musical - zu Ehren von Freddy Mercury - das mit abgeänderten Versionen der besten Queen Songs allerzeiten ausgestattet ist.
Geschrieben und produziert wurde es von Ben Elton in Kooperation mit Roger Taylor und Brian May (Original Queen Rocker! ;D)

Die Story dabei ist Geschmackssache.
Was mir zum Beispiel nicht gefallen hat, war, dass die deutsch Version an manchen Punkten stark vom Original abweicht. Ob das wirklich so gewollt war?
Die Message vom Musical ist - nebst dem Gedenken an Freddy Mercury - tatsächlich treffend:
Es ist eine Parodie der heutigen Zeit und spricht unter anderem die Vereinheitlichung der Musik und die Macht des Internets an. Wer die folgende Zusammenfassung nicht so überzeugend findet, sollte sich einfach nicht so daran festhalten. Es ist schließlich nicht alles so ernst gemeint.

Die Geschichten sind ja wie gesagt teilweise abweichend. Dies hier sollte die Originalversion darstellen.
Die Namen sind im Fließtext die deutschen und in Klammern die Originalnamen.

Jedenfalls geht es um eine Zeit in der Zukunft, in der auf der Erde, die mittlerweile e.bay (bzw. Planet Mall) heißt, die Musikinstrumente verboten worden. Die Killer Queen und ihr Unternehmen Global Soft haben nämlich die Weltherrschaft an sich gerissen und wollen alles bestimmen, keine individuelle Musik, keine heimlichen Harmonien, nur computer generierte "GaGa Musik". In dieser Welt leben also vor allem die GaGa Kids, die ihr Leben lieber online leben.
Dem entgegen stehen die Bohemians, die sich übrigens nach großen Musikern zu ihren Ehren benannt haben (wobei in Berlin auch Dieter Bohlen und Bob der Baumeister dabei sind...). Sie glauben an den Mythos, dass vor langer Zeit eine Musikgruppe namens Queen ihre Musikinstrumente irgendwo auf der Erde versteckt haben sollen. Nur der "Dreamer" ist in der Lage, sie zu finden.

Zunächst wird der junge Rebell Galileo, der immer wieder in seinen Visionen Melodien hört, von seiner Lehrerin an Global Soft ausgeliefert.
Auch ein Mädchen - er nennt sie später Scaramouche, wie in seinen Visionen - kommt in die Gefangenschaft von Kashoggi, dem Handlanger der Killer Queen.
Allerdings gelingt den beiden die Flucht.
Sie treffen dann, wie der Zufall es so will, auf den Anführer der Bohemians, Britney Spears, und seine Gefährtin Ozzy Osbourne (bzw Meat Loaf).
Sie bringen sie ins Heartbreak Hotel, welches die Killer Queen aufspürt (Galileo und Scaramouche wurden während der Gefangenschaft Chips eingepflanzt) und zerstört. Britney Spears stirbt, um den Dreamer zu retten, die anderen Bohemians kommen ins "Seven Seas of Rye", wo Kashoggi ihnen eine Gehirnwäsche verpasst.
Gemeinsam mit Bap (bzw. Pop) einem alten Barkeeper, der ein altes Video von Queen und viel Wissen von der damaligen Zeit hat, machen sich Galileo und Scaramouche nun auf die Suche nach den Instrumenten, um die Welt zu retten.

Ein auffälliger Unterschied in der Geschichte ist dann der Weg zu den Ruinen, wo die Musikinstrumente versteckt sind.
In London waren sie einfach da, in Berlin kam erst die Mercury Statur, die in London auf dem Theater steht, aus dem Wannsee, um Galileo und co den Weg zu weisen...

<-- (c) wikipedia.org by Annie D.
Die Geschichte ist einfach so genial und zugleich verwirrend, dass ich es an dieser Stelle aufgebe, sie näher zu erläutern. Deswegen beziehe ich mich lieber auf meine Erlebnisse:
Das Erste Mal habe ich WWRY in London gesehen. Also alles so, wie es sein sollte. Es war im Rahmen eines Schüleraustauschs und der war wirklich nicht schön. WWRY war das absolute Highlight (neben den Gunwharf Quays in Portmouth, wer das googlen möchte!).
Nachdem wir also den ganzen Tag durch London marschiert sind, kamen wir abend im Westend an. Das Dominion Theatre sieht einfach schon von außen total toll aus. Oben auf dem Vordach steht eine goldene Statue von Freddy Mercury.
Obwohl ich am liebsten geheult hätte vor Erschöpfung, hat es nur eine Minute gedauert, bis ich wieder putzmunter war. Der Vorhang geht auf die Musik ertönt und es ist, als wärt ihr in einer anderen Welt.
Ich fand die Musik von Queen bis dato nicht soo toll, aber diese Meinung habe ich längst revidiert ;)
Seit diesem Besuch 2009 singe oder rezitiere ich das Musical so vor mich hin...

"OYE, OYE, it's so down with you!" "No, you keep up!" "I've got shorter legs than you!" "Don't worry, your mouth makes up for them!"
Ich sehe Peter Murphy, Sabrina Alouche, Mazz Murray und co immer noch genau vor Augen und habe ihre Stimmen im Ohr... unvergesslich!

Als ich dann im Februar 18 wurde, haben mir meine Eltern einen Trip nach Berlin und zwei Karten für WWRY geschenkt! Ich konnte es kaum erwarten.

Die Atmosphäre dort war zwar immer noch geil, aber irgendwie weniger mystisch als im Dominion Theatre.
Mir waren die Witze und Anspielungen etwas zu viel, da hat mir die englische Version besser gefallen.
Aber ich war ganz froh, dass doch nicht so viele Songs wie befürchtet auf deutsch gesungen wurden.
Seltsam war allerdings trotzdem eines:
In London trat am Ende der echte Brian May mit einem starken Gitarrensolo auf.
In Berlin... kam ein Halbstarker mit May-Frisur und emotionslosem Gesichtsausdruck und hat sich an einem Solo versucht. Naja, kann ja nicht überall das Original sein! :P

Abschließend kann ich nur eines sagen:
Schaut es euch an.
Wenn es geht, direkt in London!
Hättest du jetzt auch mal Lust auf einen Besuch bei WWRY?
3.8


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