VG News vom 17.04.2011    |    Herausgeber: www.virtual-galopp.de    |    Redaktion: Ariane, Bird, Cinna, Erdbeere, Libertine, luci, Willow

Dies und Das

17.04.2011
Libertine
RL-Galopper Profil: Buzzword (GB 2007)

Illusory/VG-News Galerie

Geboren wurde der braune Hengst am 05.April 2007. Sein Vater ist „Pivotal“ und seine Mutter „Bustling“, von „Danehill“. Er befindet sich im Besitz des Godolphin Management Co. Ltd., wurde gezüchtet vom Darley Stud Management Inc. und wird von Mahmoud Al Zarooni trainiert.
Bisher kann er 2 Siege, unter anderem den Prix La Rochette, Longchamp, Gr. III und fünf Platzierungen, inkl. Zweiter bei den Richmond Stakes, Goodwood, Gr. II, Solario Stakes, Sandown, Gr. III, Dritter Prix Jean-Luc Lagadere Grand Criterium, Longchamp, Gr. I, King Edward VII Stakes, Ascot, Gr. II, vorweisen.
Seinen bisher größten Triumph aber hatte er wohl beim 141sten Deutschen Derby in Hamburg Horn unter Jockey Royston Ffrench, bei dem er als 188:10-Außenseiter antrat und nach 2400 Metern und einem spannenden Finish die hoch gehandelte deutsche Hoffnung „Zazou“ von Mario Hofer und geritten von Olivier Peslier, auf den zweiten Platz verwies.
Der aus dem Darboven Stall stammende „Russian Tango“, von „Tertullian“, wurde nach einem Protest der Rennleitung auf Platz drei gestuft, da er von dem Norweger "Sir Lando" auf der Zielgeraden behindert worden war. Der Favorit "Monterosso" konnte nur den siebten Platz belegen. "Buzzword" ist das erste ausländische Pferd, welches das Deutsche Derby auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn gewonnen hat. "Es war am Ende ein sehr leichter Sieg, er hat sich auch toll gestreckt, als Zazou neben mir auftauchte", sagte der siegreiche Jockey nach dem Rennen.

Quellen:
http://www.galopp-hamburg.de/pferd/buzzword-gb-2007
http://www.ndr.de/sport/pferdesport/galopp-derby/derby334.html
17.04.2011
Libertine
Großer Preis des Volkswagen Zentrums Nordrhein
-2. Renntag auf der Galopprennbahn in Düsseldorf-

Ich war spät dran an diesem Sonntag, dem 10.04.2011 und damit 2. Renntag auf der Düsseldorfer Galopprennbahn am Grafenberg. Zuerst hatte meine S-Bahn Verspätung und dann fiel mir ein, dass ich vergessen hatte, bei der Bank noch etwas Geld abzuholen. Also musste ich das am Düsseldorfer Hauptbahnhof nachholen, wo man doch gerade da so gern sein Portemonnaie aus der Tasche holt.
Naja, half ja alles nix und als ich dann mein Geld hatte, fuhr mir, wie sollte es auch anders sein, die Straßenbahn vor der Nase weg.
Der Shuttlebus war dann brechend voll und viel Zeit, mir das Programmheft in aller Ruhe anzuschauen, hatte ich auch nicht. So positionierte ich mich gleich am Führring und wartete auf die Teilnehmer des ersten Rennens. Der Wetttipp laut Programmheft war: „Topkapi Diamond“, „Xi“ und „Cyclonic“, die mich aber alle nicht überzeugten. Nicht, weil ich etwa ein hellsichtiger Profi in Sachen Wetten bin, sondern weil als letztes Pferd ein dunkelbrauner Wallach hereingeführt wurde, der über eine solche Präsenz verfügte, dass ich alle anderen Teilnehmer quasi gar nicht mehr wahrnehmen konnte. Selbst, wenn ich es gewollt hätte. „World Cup“, so der Name des Wallachs, und was für eine eindrucksvolle Schönheit!


So sieht ein Sieger aus, dachte ich mir und genau so war es dann auch. Der Gute siegte mit etwa zweieinhalb Längen Vorsprung vor „Cyclonic“, aber da ich ja nie wette, gewann ich nichts außer einem bleibenden Eindruck von „World Cup“, dessen Papa übrigens „Sholokhov“ ist. Scheinbar ein guter und sehr begehrter Vererber!

Auch das Wetter spielte an diesem Tag wieder super mit und so sah man überall sonnenbebrillte und T-Shirt-tragende Galoppportfreunde, die sich mit ihren Kindern und Hunden einen herrlich schönen Apriltag machten.
Im zweiten Rennen, dem „The Bosporus Restaurant Rennen“, Ausgleich IV, siegte laut bejubelt „Racing Times“ unter A. Pietsch.
Erstaunlicherweise kamen die Pferde in genau der Reihenfolge ins Ziel, wie im Programmheft der RaceBets Tipp es vorhergesagt hatte: „Racing Times“ – „Silberlinde“ – „Falko“. Vielleicht sollte ich doch mal wetten.
Das dritte Rennen, die „Taxi4Horses-Meile, konnte „Grande Amore“ aus dem Stall Cohiba-Bar und trainiert von Manfred Hofer, für sich entscheiden. Das vierte Rennen war ein Listenrennen. Der Preis der Dreijährigen-Jean Harzheim und Taxy4Horses- Trophy, über 1500m. Dem Race Bets Tipp glaubte ich wieder nicht und beschloss für mich, das der schöne Fuchshengst „Acadius“, der sich schon im Führring mit bester Laune präsentierte, das Rennen machen würde und was soll ich sagen?
„Acadius“ flog ins Ziel, vor den drei RaceBets Favoriten!

Es macht schon Spaß, wenn man neben sich die alten Wett-Haudegen die Rennen analysieren hört, oder Kindern förmlich dabei zusehen kann, wie in ihnen die neue Saat der Pferdeverrückten keimt. Ich fühle mich wohl an so einem Renntag unter all den Gleichgesinnten. Hier muss ich niemandem erklären, warum ich an diesem Ort bin. Muss nicht nach Worten suchen, die meine Leidenschaft Nichtinfizierten zumindest halbwegs einleuchtend vermitteln, was mich so fasziniert. Unter Nichtinfizierten fühle ich mich aufgrund ihres Nichtverständnisses manchmal schon als Alien, aber dafür ist die Rennbahn dann an einem Renntag auch sowas wie mein Mutterplanet, auf dem ich glücklicherweise nicht alleine lebe!
Rennen 5, ein Ausgleichs III Rennen, gewann „Shining Glory“, trainiert von W. Hickst und geritten von A. Pietsch, der an diesem Sonntag wirklich einen guten Lauf hatte. Ereignis des Tages und von einem Fernsehteam begleitet, war das siebte Rennen, der „Große Preis des Volkswagen Zentrum Nordrhein“, ein Gruppe III Rennen. „Alianthus“, der braune Hengst von G. Baron von Ullmann und trainiert von J. Hirschberger galt als 16:10 Favorit und gewann unter Adrie de Vries das mit 55.000 Euro dotierte Rennen knapp vor„Magic Eye“ und „Sanjii Danon“.
Ich war ja die meiste Zeit arg damit beschäftigt, gute Plätze zum Fotografieren zu finden und während man zwischen Führring, Rennbahn, Absattelring und „Pferdedusche“ hin und her hechtet, kann einem schon mal das Ein oder Andere entgehen.
Man kann aber auch Glück haben, oder muss einfach dreist genug sein, denn dann kann man sich einfach hinter einen der vielen Profifotografen stellen und während Trainer und Besitzer sich für diesen mitsamt des Siegers stolz in Pose schmeißen, knipst man einfach mit. Man darf sich halt nur nicht beeindrucken lassen. Wobei es auch da Ausnahmen gibt.

Den Mario Hofer zum Beispiel kannte ich bisher nur von einem Bericht des NDR zum 141sten Derby, aber als der dann wirklich im Führring durch die Gegend flitzte, ließ auch ich die Kamera mal sinken. Ich weiß, falscher Zeitpunkt, aber da fiel mir dann zum ersten Mal ein, dass neben den „ruhmreichen“ Pferdestars auch namhafte Trainer und Jockeys anwesend waren. Spätestens also am 01.05.2011, an dem der Henkel Stutenpreis stattfindet, werde ich meine Kamera dann auch mal über die Homo sapiens und nicht nur die Equus gleiten lassen.


Da an diesem Sonntag auch mein schimmeliger Freund „Reggal Mix“ noch im neunten und letzten Rennen laufen sollte, wollte ich bis zum Schluss bleiben, um von dem Pferd, welches dafür verantwortlich ist, dass nun auch Schimmel in meinen VG Ställen stehen, noch ein paar tolle Fotos machen zu können. Leider fuhr der letzte Shuttlebus aber nach dem achten Rennen und so musste ich den knapp 30Minütigen Fußmarsch von der Galopprennbahn zur Straßenbahnhaltestelle nach dem neunten Rennen zu Fuß laufen.

Gegen neun Uhr Abend war ich endlich zu Hause. Hundemüde aber bester Laune. Ich würde ja zu gerne auch mal in den Führring dürfen, oder aber wenigstens mal in den inneren Bereich des Geläufs. Da kann man nämlich die besten Fotos machen. Wenn ich nur wüsste, wen ich dafür bestechen muss, aber ich hab ja noch ein paar Renntage Zeit, das herauszufinden.
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-LucifersAngel-
Stall Search

Seit dem letzten Sommer saß ich nicht mehr auf dem Pferd und es war klar, dass sich das ändern musste. Natürlich war ich im vergangenen, doch sehr kalten Winter immer mal ganz froh darüber gewesen, mich nicht in die Kälte wagen zu müssen, doch ich vermisste die Stallatmosphäre, das Reiten und das ganze Drumherum. Also begab ich mich auf die Suche. Was ich dabei erlebt habe, erfahrt ihr hier.


Teil I: Erste Glückseligkeit
Ich wusste relativ genau, was ich wollte, und das machte die Sache wahrlich nicht leichter: Ich suchte nach einem Stall mit möglichst vielen Schulpferden, denn in Ställen, in denen vorwiegend Privatpferde standen, hatte ich einige schlechte Erfahrungen gemacht. Ich wollte guten Unterricht zu einem als Studentin tragbaren Preis. Wichtig war mir außerdem die Haltung und der Umgang mit den Pferden. Auch Schulpferde wollen geliebt und umsorgt werden, das hatte ich im Laufe der Zeit, die ich mit ihnen verbracht hatte, gelernt. Im Internet stieß ich schließlich auf zwei Ställe, die potenziell in Frage kamen. Den einen hatte ich bereits ins Auge gefasst gehabt, bevor ich dann meine ehemalige Reitbeteiligung fand. Den anderen entdeckte ich, weil er im StudiVZ von einem Mädchen empfohlen wurde, die dort ihr Pferd untergestellt hatte. Ich beschloss, es bei letztgenanntem Stall zuerst zu versuchen.

Die Homepage war außerordentlich ansprechend. Sie beschrieb die Stallgemeinschaft als Freizeitreiter, die sich darüber bewusst seien, dass das Pferd körperlich nicht zum Tragen von Reitern gemacht wurde und dass wir als Menschen daher dafür verantwortlich seien, es unseren Tieren zu erleichtern. Die Dressur sei für das Pferd da, nicht das Pferd für die Dressur. Das klang nach etwas, das ich ebenfalls unterschreiben würde. Auch die Beschreibung der Anlage gefiel mir.


Selina*/News-Galerie
Sie erinnerte mich an meinen alten Reitverein, der 2008 schließen musste, und in dem ich so viele schöne Stunden verbracht hatte. Ein Dressurplatz, eine kleine Halle, die keinesfalls den Ansprüchen moderner Anlagen gerecht wird. Es klang familiär, gemütlich und offen. Ich verliebte mich schon allein vom Lesen der Website in diesen Verein.
Also rief ich dort an. Am Telefon hatte ich eine nette Frau, die mir erklärte, es sei jederzeit möglich, sich den Stall und die Pferde anzusehen und ich könne einfach irgendwann vorbeikommen. Sie sei immer am Nachmittag im Stall und gebe Reitunterricht. Ich war voller Vorfreude. Bereits in der kommenden Woche fuhr ich in das Dorf, in dem der Stall lag. Der Weg führte mich ein ganzes Stück aus der Stadt heraus, durch Felder und Dörfer, in denen Kühe am Straßenrand weideten. Ich fuhr eine ganze Weile, bestimmt 20 Minuten. Das war natürlich schon eine ziemliche Strecke - und das bei den Benzinpreisen. Ich bekam Zweifel. Vielleicht war das keine gute Idee. Einmal in der Woche diese lange Fahrt, ich musste schließlich auch noch den Rückweg einkalkulieren, das konnte teuer werden.

Als ich auf den Hof einbog, waren alle meine Zweifel verflogen. Meine schon vorhandene Schwärmerei wurde nicht enttäuscht. Ich fühlte mich sofort zu Hause. Der Hof war umgeben von alten Gemäuern und kopfsteingepflastert. Genauso kannte ich es von früher. Ich fragte einen netten jungen Mann, der gerade ein Pony in den Stall führte, nach der Reitlehrerin. Er wies auf eine Scheune und erklärte, dass sie in der Reithalle sei.
Also ging ich dorthin. Rechts in der Scheune waren behelfsmäßig aussehende Boxen untergebracht, in denen einige Ponys standen. Links war die Reithalle. Dort ritten zwei junge Mädchen und am Rand stand eine freundlich blickende Frau, die ich gleich begrüßte. Ich stellte mich vor und erinnerte sie an unser Telefonat. Sie freute sich, mich zu sehen und bot mir an, dass ich am kommenden Donnerstag in einer Stunde mitreiten könnte.

LucifersAngel/News-Galerie


Wie gut ich denn reiten würde, wollte sie wissen. Ich erklärte, dass ich vor einigen Jahren mal eine E-Dressur geritten war, dies aber schon lange her sei. Das reichte ihr als Beschreibung meines Ausbildungsstandes. Das Gespräch war beendet. Sie wandte sich wieder dem Unterricht zu. Ich fragte, ob ich mich ein wenig umsehen könne, und sie hatte nichts dagegen. Also schlenderte ich über den Hof, genoss das herrliche Wetter und betrat schließlich das Stallgebäude. Alles erinnerte mich an meinen alten Verein. Die Boxen waren alle unterschiedlich groß. An der rückwärtigen Seite waren gemauerte Futterkrippen und Selbsttränken angebracht. Ich schaute mir genauer an, wie eingestreut und gemistet war. Alles sah sauber und ordentlich aus. Ich sah mir noch Reitplatz und Koppel an, verabschiedete mich und fuhr glücklich nach Hause. Ich war mir sicher, dass ich den perfekten Stall für mich gefunden hatte.
Vergib Sternchen für LuciferAngels Artikel über den Herzensstall
4.5


Longwriter

17.04.2011
Libertine
Bastelspaß mit Gimp - Teil 6


In unserem vorletzten Gimp Tutorial zeige ich euch zwei weitere Effekte, mit denen ihr euren Bannern und Hintergründen eine tolle, besondere Note verleihen könnt. Zuerst zeige ich euch, wie ihr ein Streifenmuster erzeugen könnt und dann, wie ihr einen psychedelischen Text bastelt. Vorab möchte ich es aber nicht versäumen, mich bei Cinna für ihre Unterstützung zu bedanken und für ihre tollen Ideen, denn auch die Pokale zum Selberbasteln in der letzten Ausgabe des Gimp Tutorials waren ihre Idee!

Streifen:
Zuerst erstellt euch eine neue Datei in der Größe 600x600 und dann klickt in der oberen Bearbeitungsleiste auf „Ebene“ und auf „Ebene hinzufügen“. Dann klickt ihr in der oberen Leiste auf „Filter“, auf „Render“, dann auf „Wolken“ und danach auf „plastisches Rauschen“, wie wir es im letzten Tutorial schon gemacht haben. In dem Fenster, welches sich nun geöffnet hat, gebt ihr folgende Werte (Abb1.) (1, 2, und 3)(x:0,1 y:16, „Turbulenz“ anmachen) ein.
Abb.1

Ihr könnt später natürlich auch die Effekte „Zufällig“ und „Kachelbar“ ausprobieren und mit den y und x Werten könnt ihr selbstverständlich ebenfalls experimentieren. So, unser Bild hat sich jetzt entsprechend verändert. Als nächstes wollen wir unser Bild etwas drehen, damit der Effekt besser zur Geltung kommt. Klickt hierzu in der oberen Leiste auf „Ebene“, dann auf „Transformation“ und dann auf „beliebig drehen“. In dem Fenster, das sich nun geöffnet hat, könnt ihr mit Hilfe des Reglers (Abb.2) (1) den Grad der Drehung einstellen.

Abb.2

Dreht das Bild einfach so weit, bis die Streifen eine diagonale Richtung einnehmen und bestätigt eure Einstellung dann, indem ihr auf „Rotieren“ (2) klickt. Jetzt nehmt ihr euch die Ausschneidefunktion (kleines Skalpell im oberen Teil des Werkzeugkastens) und schneidet euch den Teil des gestreiften Musters aus, der euch am besten gefällt. Klickt in der oberen Leiste auf „Filter“/ „Verbessern“ und „Schärfen“ und stellt die Schärfe eures Bildes mit dem Regler nach eigenem Ermessen ein. Als Feinschliff könnt ihr euerem Muster jetzt in der Bearbeitungsleiste unter „Farben“/ „Einfärben“   die Farbe, Helligkeit und Sättigung verleihen, die ihr wollt.
Psychedelischer Text:
Als erstes erstellt ihr euch eine neue Datei in der Größe 1600x1200 und weißer Hintergrundfarbe. Als Pinselwerkzeug sucht ihr euch den Pinsel Sparks aus.(Abb3.) (1)
Abb.3

Außerdem nehmt ihr bitte die in Abb. 3 erläuterten Änderungen (2,3,4) im Menü vor. Wenn ihr alle Änderungen vorgenommen habt, klickt ihr auf das Textwerkzeug im Werkzeugkasten, das große dicke A und nehmt im unteren Menü dazu folgende Änderungen vor, (falls die nicht schon eingestellt sind): Textart: Sans/ Textgröße: 500px/ Farbe: Schwarz und bei „Ausrichtung“ im untersten Kästchen stellt ihr „50“ als Zeichenabstand ein.
Jetzt schreibt ihr ein beliebiges Wort auf euer Bild. Am besten ein recht einfaches, kurzes für den Anfang und schiebt es, nachdem ihr es geschrieben habt, so, dass es recht mittig im Bild steht. Dann klickt ihr im unteren Menü ganz unten auf den Balken „Pfad aus Text“. Ihr müsst jetzt in eurem unteren Bereich des Werkzeugkastens den Reiter „Pfade auswählen (Abb4.) (1).

Abb.4

Sollte sich dieser noch nicht dort befinden, könnt ihr ihn hinzufügen, indem ihr auf den kleinen Pfeil klickt (2) dann auf „Reiter hinzufügen“ und dann auf „Pfade“. Ihr geht also auf den Reiter „Pfade“ und klickt unter „Pfade“ auf das Kästchen. Daraufhin erscheint in diesem Kästchen ein Auge, welches den Pfad sichtbar machen soll. Als nächstes erstellt ihr eine neue transparente Ebene. Dann wählt ihr euch im Werkzeugkasten das Pfadwerkzeug (Zweite reihe von oben, das erste Werkzeug). Damit klickt ihr jetzt eure Schrift an, bis sie mit vielen kleinen runden Punkten komplett markiert ist und dann klickt ihr im unteren Menübereich des Pfadewerkzeugs auf „Pfad nachziehen“. In dem sich nun öffnenden Fenster klickt ihr bitte auf „mit Hilfe eines Malwerkzeugs nachziehen“ (darunter dann Pinsel auswählen, falls nicht schon eingestellt) und „Pinseldynamik emulieren“ aktivieren. Ihr bestätigt diesen Vorgang, indem ihr auf den Button „Nachziehen“ klickt.
Diesen Vorgang wiederholt ihr bitte. Also erneut auf „Pfad nachziehen klicken und im sich öffnenden Fenster alles so lassen, wie zuvor eingestellt, einfach die Einstellungen, wie bereits zuvor mit „Nachziehen“ erneut bestätigen.
Ihr könnt jetzt das Auge bei dem Pfade-Reiter wieder wegklicken und wechselt in den Reiter für die Ebenen(Abb5.) (1).
Abb.5

Dort könnt ihr bei der Textebene (durch ein T markiert), ebenfalls das Auge wegklicken. Dann klickt ihr die obere transparente Ebene an, geht in der oberen Leiste auf „Ebenen“ und „Nach unten Vereinen“. Ihr könnt jetzt bereits sehen, dass eure normale schwarze Schrift bunten Punkten gewichen ist. Geht jetzt bitte in der oberen Leiste auf „Farben“ und dann auf „Kurven“. In dem nun offenen Fenster gestaltet ihr aus der diagonalen Linie eine S Form (Abb 6.).
Abb.6

Bereits beim Verschieben der Linie könnt ihr sehen, wie sich die Farben euer bunten Schrift verändern. Habt ihr ein S geformt, bestätigt mit „ok“.
Im letzten Schritt geht ihr nun in der oberen Leiste auf „Filter“/“Kanten finden“/ „Kanten“ und stellt in dem Fenster (Abb.7) „Sobel“ (1),“ Menge 4,0“ (2) und „verwischen“ (3) ein und bestätigt mit „ok“.

Abb.7

Jetzt hat sich euer Bild schwarz verfärbt und die Bunte Schrift erscheint in leuchtenden Neonfarben. Ihr könnt das Bild noch verkleinern oder zurechtschneiden, wie ihr wollt.

Auch diesmal hoffe ich, es hat euch Spaß gemacht mit Gimp zu basteln. Natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns an euren Ergebnissen oder Erfahrungen mit Gimp teilhaben lassen würdet.

Viel Spaß beim Basteln, eure Libertine
Quelle: http://www.gimpusers.de/


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3.9


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