VG News vom 03.08.2014    |    Herausgeber: www.virtual-galopp.de    |    Redaktion: Ariane, Balli, Bird, Cinna, Conny, Johanna, Libertine

Bunte VG-Welt

Exklusiv: Das Inzucht-Prüfprogramm
Katrin123
Der Stammbaumchecker

Wer kennt das nicht: Man sucht nach dem perfekten Hengst und hat genaue Vorstellungen. Und dann findet man ihn. Guckt intensiv über die Stammbäume und dann entdeckt man es. Inzucht!

Also wählt man deprimiert einen anderen Hengst, der natürlich nicht so toll ist.
Oder ein noch schlimmeres Szenario: Man entdeckt den perfekten Hengst, übersieht aber die Inzucht.
Merken tut man es dann erst wenn es zu spät ist und die Meldung „Dieses Jahr war die Zucht mit der Stute leider nicht erfolgreich“ kommt.
Da könnte ich ja dann jedes Mal ausflippen. Am besten noch, wenn die Stute Alterschwäche hat.

Nun ich stand dieses Vg-Jahr wieder bei der Hengstsuche. Genervt klickte ich wieder einen Hengst weg und seufzte. Mein Freund, Informatiker (warum auch immer ich mir sowas angelacht hab), schaute zu mir und meinte mal wieder: „Ach spielst du etwa schon wieder dein Pferdchenspiel?“
Damit zieht er mich dauernd etwas auf. Auf jeden Fall kam mir da die Idee. So rein theoretisch konnte es doch gar nicht so schwer sein, ein Programm zu machen, das die Stammbäume vergleicht.
Ich dachte grob an meine wenigen Stunden Informatik in der Schule zurück. Exel mit WENN, DANN, SONST …
Also Freund gefragt, ob man so etwas machen kann. Gemeint war natürlich: „Machst du das für mich? Und zwar am besten eher gestern als heute.“
Und tatsächlich sagte er ja, weil er daran Freude hat, irgendetwas zu programmieren. Und noch besser, wenn es jemand brauchen kann. Also durfte ich ihm zwei Stammbäume kopieren und er saß da ein paar Stunden und murmelte wirres Zeug.
Der erste Test geschah noch in der Nacht, aber der ausführlich Test folgte dann am nächsten Tag. Es tat.


Aber so ein paar Verbesserungen hatte ich doch noch. Zum Glück nur kleine Änderungen. Die Leute, die im Chat waren, waren gespannt ohne Ende. Soweit ging alles gut. Einziges Problem: Das Programm prüfte einfach den ganzen Stammbaum und spuckte die Namen aus, die gleich waren, also auch, wenn die in der letzten Reihe sind. Eine Person im Chat, die ich nicht näher nennen werde, beschwerte sich dann sogleich mit den Worten: „Da kann ich ja auch gleich selber gucken, wenn ich dann die Namen noch prüfen muss.“ (sinngemäß zitiert)
Meinen Tests zufolge klappte das allerdings dennoch ganz gut und ging recht flott. Dennoch gab ich diese Bemerkung weiter. Und siehe da, er programmierte wieder. Dieses Mal durfte ich gefühlte tausend Stammbäume kopieren und die letzte Reihe markieren etc etc.
Tausend weitere Tests später, es tut.

Also liebe …, mein Freund hat sich deine Beschwerde zu Herzen genommen und hat nun extra für dich alles nochmal verbessert und mir nochmal die Erlaubnis gegeben, es weiterzureichen an die VG-Welt. Es gibt keine Garantie dafür, dass alles immer tut. Fehler können sich eingeschlichen haben. Aber bei mir hat es bisher funktioniert.
So und hier nun noch eine kleine Anleitung, denn Freund hat es hauptsächlich so gebastelt, dass es mir taugt.


Bild 1
Zunächst den Stammbaum kopieren: Von vorne bis hinten


*klick* zum Vergrößern


Bild 2
Stute bei Stute, Hengst bei Hengst. Ist ja logisch. Unten werden die Namen in grün angezeigt, damit man am Ende auch weiß, welche Stute und welchen Hengst, man denn nun genommen hat. Dann auf „Stammbäume vergleichen“ drücken.


*klick* zum Vergrößern


Bild 3
Sollte es keine Übereinstimmung geben, steht da nun: „Keine Übereinstimmung!“ Die Felder für Hengst und Stute löschen sich automatisch. Unten bleiben die Namen erhalten, bis der nächste Stammbaum eingefügt wird.


*klick* zum Vergrößern

Bild 4
Sollte es Übereinstimmungen geben, wird nur die Hengstseite gelöscht. Im Feld unten werden die Namen ausgegeben, die doppelt sind. Der Name bleibt natürlich wieder stehen.


*klick* zum Vergrößern


Ob er auch in der SE und WE funktioniert, weiß ich nicht, für die Stammbäume der FE geht es soweit. Fehler kann ich natürlich nicht ausschließen, aber meine Tests waren bisher erfolgreich. Sollte es einen Fehler bei euch geben, dann wäre es toll, wenn ihr mir den Link von Hengst und Stute schickt und eine Beschreibung des Fehlers schickt (Ingame oder per PN im Forum), damit man da was ausbessern kann.

Bild 5
Fehler treten teilweise auf, wenn unter dem Pferdename kein Gewicht steht wie hier. Diese kann man leider nicht so wirklich unkompliziert ausbessern, weshalb man bei solchen Fällen noch mal selbst ein Auge drauf werfen sollte.


*klick* zum Vergrößern


Der Download
Link *klick* zum Download und unbedingt darauf achten, den richtigen Downloadlink zu drücken (siehe Bild).





VG World Edition


Tiffy/News-Galerie
Gastautorenartikel (WE)
Nightstar
Hey Leute,
in meinem Stall sind noch Boxen frei,stellt eure Pferde eifach rein,
freue mich

Frau_Schmidt/News-Galerie


Dies und Das

Richtig oder Falsch
Constanze
Wir brauchen mehr Zeit
Was ich nun zur Diskussion stelle, klingt schon sehr abenteuerlich. Aber es ist wahr und wird bereits in einigen geheim gehaltenen Städten weltweit schon erprobt. So unglaublich das auch klingen mag – der Leser möge bedenken, dass vor wenigen Jahrzehnten eine Reise zum Mond als völlig unmöglich angesehen wurde. Oder auch das Internet, das waren wenn überhaupt nur Phantasien einiger Leute, die niemand richtig ernst nahm. Und heute? Alles und noch viel mehr sind Tatsachen geworden, gehören zu unserem Alltag, sind nicht mehr wegzudenken. Deshalb rate ich zur Vorsicht, bei einem zu schnellen Urteil der nun folgenden Schilderung.

An das Handy haben wir uns gewöhnt. Jeder hat es, kaum jemand will oder kann es noch missen. Was nun kommt ist eine Ergänzung für das Handy, wird heutzutage "APP" genannt. Diese Bezeichnung trifft für das folgende Modul nicht 100%ig zu, denn es ist eine APP + zusätzlichem Mini USB-Stick. Diese Kombination läuft unter der Forschungsbezeichnung "Bladdy". Überall dort, wo es zu Testzwecken bereits aktiv im Einsatz ist, spricht man vom Blasy, allerdings in der englischen Aussprache, also Bläddi.

Nun mag das für uns Deutsche ein wenig komisch klingen, denken wir doch sofort an Bereiche, in denen ein Bladdy womöglich eingesetzt werden könnte, doch ist das leider nur einer linguistischen Fehlinterpretation zu schulden. Ein Bladdy hat sich aus der intensiven Temporalforschung sozusagen zwangsläufig beinahe selbst entwickelt, jedenfalls wurde dadurch zunächst die Notwendigkeit erkannt.
In den heutigen Zeiten geht es immer deutlicher und heftiger darum, Zeit zu sparen. Wir brauchen mehr Zeit, um dem ständigen Druck durch erforderliches wirtschaftliches Wachstum gerecht werden zu können. Ohne Wirtschaftliches Wachstum wird sich unser Lebensstandard nicht halten lassen, ein Rücklauf mit unvorhersehbaren Folgen würde sich einstellen. Nun wird überall daran gearbeitet, Zeitpotentiale zu verändern, damit Zeit für andere, zusätzliche Tätigkeiten frei wird. Das Internet ist ein riesiger Markt für die Zeitersparnis. Man kauft heute im Internet ein, spart dadurch Zeit, die für wichtige Dinge des Lebens oder des Erwerbs frei wird. Mit dem Handy sparen wir Zeit, da wir immer und ständig für Informationen erreichbar sind, ein extremer Fortschritt. Deutlich zu sehen zum Beispiel auch bei der Bundeskanzlerin. Früher musste sie zum Regieren ins Büro, wo Mengen an Papier mit Informationen für sie zum Regieren warteten, heute regiert sie per SmS oder twittert Wichtigkeiten direkt dorthin, wofür sie früher mitunter Stunden oder Tage benötigt hätten.
Somit ergeben sich viele freie Potentiale, die mit Arbeiten gefüllt werden können, die zu Wachstum und Beschäftigung für die Menschen führen.

Zuckerberg und Gates haben große Studien in Auftrag gegeben, um zu ermitteln, wo es noch Zeit zu sparen gibt, wo man eventuell Internet und Handy besser nutzen könnte. Und sie sind fündig geworden, durch Ergebnisse der weltweit in Auftrag gegebenen Studien. Es ist so eine große Zeitverschwendung deutlich geworden, die der Mensch mit der Aufnahme und der Abgabe von Nahrung und Flüssigkeiten verbringt. Bei der Nahrungsaufnahme werden große Versorgungsketten wie McDonald oder KentuckyFriedChicken großzügig gesponsort, um Zeit zu sparen, bei der Nahrungsaufnahme. Auch kleine Imbisse am Strassenrand erhalten oft Fördermittel, weil sie Managern und Führungskräften helfen Zeit zu sparen. Die schnelle Wurst ist oft behilflich, am Aktienmarkt Millionen an Kapital zu verschieben, eben weil es um den richtigen Zeitpunkt geht. "Schnelle Wurst, schnelles Geld". Ein Schild mit dieser Werbung findet sich an einem HotDogWagen an der Wallstreet. Kein Scherz!



Die Nahrungsaufnahme ist also bereits eine zentrale Forschungsstelle im Gefüge derer, die nach Möglichkeiten suchen, menschliches Leben noch attraktiver zu machen. Was aber ist mit der notwendigen Abgabe der aufgenommenen Nahrung? Ganz genau! Da ist ein für die Forschung noch völlig neues Feld, das möglichst schnell und effektiv bestellt werden sollte. Und man tut das. Die Marc Zuckerberg/Bill Gates/Stiftung hat das seit zwei Jahren unter ihre Regie gestellt. Große Investitionssummen werden bereit gestellt, um freie Zeiten zu erzielen, die mit dem Abgang von Nahrung aus dem menschlichen Körper vertan wird. Auch die Flüssigkeiten sind betroffen, denn auch die müssen den Körper wieder verlassen, wenn sie einmal aufgenommen wurden.

Entwickelt wurde in der Zusammenarbeit einiger großer Konzerne wie Samsung, BASF, Bayer und Nokia eine Software und ein zusätzliche Modul, das auf eine ähnliche Weise funktioniert, wie die bekannten WII Konsolen. Es gibt bei diesen Spielekonsolen eine drahtlose Übertragung von Bewegung menschlicher Körperteile zu einer visuellen Figur, die diese Bewegung dann am Bildschirm umsetzt. So ähnlich wird das mit dem Bladdy funktionieren. Man überträgt per Wlan den Druck der menschlichen Blase auf einen virtuellen Mechanismus, der dann den tatsächlichen Vorgang übernimmt. Der Chip und die Software wandeln die zum Abgang bereit gestellte Flüssigkeit des menschlichen Körpers in eine ganz neue Pixelart um, übertragen das per Wlan an den virtuellen Stellvertreter und das "kleine Geschäft" wird drahtlos erledigt. Der Mensch bekommt das gar nicht mit, wenn er sein Bladdy auf lautlos gestellt hat. Er braucht also nicht mehr auf die Suche nach einer geeigneten Stelle oder einem WC zu gehen, sein Bladdy regelt das alles, sofern der Akku geladen ist. Wer nun aber denkt, das geht auch mit dem "großen Geschäft" bereits, der irrt. Dabei haben sich bedeutend andere Problembereiche gezeigt, für die die Forschung noch harte Nüsse zu knacken hat, zumal auch dabei der medizinische Bereich deutliche Problemfelder aufzeigt. Das also geht noch nicht, eventuell wird dem Bladdy eines Tages das Coty folgen, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Und doch brodelt in der Gerüchteküche bereits, dass einige Prominente schon zusätzlich mit einem Coty ausgestattet sind. Haben sie schon einmal Howard Carpendale eine Toilette aufsuchen sehen? Oder Heidi Klum? Oder Carl Lagerfeld? …sehen Sie.

Gibt es das Bladdy? Richtig oder Falsch
03.08.2014
Balli
Es geht doch (nicht)!
Es war die Sensation des Jahres, zumindest was den Dressursport angeht, Totilas ist wieder da! Und er scheint besser denn je zu sein. Was wie ein Trauerspiel begann, scheint nun endlich in die richtige Richtung zu gehen. Doch ich denke, diese Geschichte zeigt uns, dass man mit Geld nicht alles kaufen kann und schon gar keinen Erfolg, oder doch?
Geld regiert die Welt. Ich denke diesen Spruch hat jeder schon einmal gehört und wenn jemand sehr viel Geld hat, dann kann er sich alles kaufen, auch die Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land. Auch wenn die WM in Qatar noch eine Weile hin ist, beweist es, dass Geld gleich Macht ist. Dies sehen wir derzeit auch sehr gut im Pferdesport, aber ich komme erst einmal zurück zu den Anfängen.
Vor noch gar nicht allzu langer Zeit, waren die Wüstenstaaten nichts weiter als orientalischer Länder. In Qatar verdiente man sich sein Geld mit dem Verkauf von Perlen und wirtschaftete im kleinen Rahmen vor sich hin bis das Erdöl kam. Auf einmal hatte dieser kleine Staat so viel Geld, dass die Regierung kaum wusste wohin damit.
Die Scheichs konnten sich alles kaufen, was sie nur wollten und was sie zuerst einmal wollten waren die edelsten Pferde der Welt.
Zugegeben der Vollblutaraber hat in diesen Landen seinen Ursprung und nur der sorgfältigen Auslese der Beduinen ist es zu verdanken, dass dieses wunderschöne Pferd so ist wie wir es heute kennen. Allerdings kamen die besten Araber gar nicht so sehr aus dieser Region, sondern eher aus Ägypten.
Das Staatsgestüt El Zahraa öffnete in den 60er Jahren seine Pforten auch für Außenstehende und wurde beinah überflutet von Pferdekäufern. So gingen die besten Pferde in die USA, aber auch nach Deutschland.
Die Deutschen haben und hatten schon immer ein gutes Händchen was die Pferdezucht angeht, das beweist allein schon die extrem hohe Anzahl an deutschen Warmblütern im ganz großen Sport, und so war es auch kein Wunder, dass in Deutschland einige der besten Vollblutaraber gezüchtet wurden, die es auf der Welt gibt.
Diese Tiere gingen weiter in die große weite Welt und dann kam, womit kaum einer gerechnet hatte, die Qataris kauften Pferde was das Zeug hielt. Und weil sie sich nicht mit dem zweitbesten zufrieden gaben, kauften sie nur das beste.
Jetzt ca. 20 Jahre nach dieser Invasion findet man die besten Vollblutaraber der Welt eigentlich nur noch in den arabischen Ländern, das hat mir unter anderem das Weltchampionat von Paris im letzten Jahr bewiesen. Alle Titel, bis auf ein Ehrentitel, gingen an Besitzer aus den Emiraten. Dabei ist jedoch besonders auffällig, dass kaum eines dieser Pferde im eigenen Land bzw. von dem jeweiligen Besitzer gezogen wurde. Nein sie wurden alle dazu gekauft.
Die eigene Nachzucht war sicher nicht schlecht, doch dümpelte meist auf den hinteren Plätzen herum.
Ich will nicht abstreiten, dass die Saudis und Qataris auch einige gute Pferde selbst gezüchtet haben, das beweist derzeit z.B. Marwan al Shaqqab, der einer der besten Vererber der Welt ist, doch danach hört es auch schon auf.
Was ich in der Araberszene schon einige Zeit beobachte, passiert nun auch im Springsport.
Plötzlich tauchen Springreiter aus Qatar auf und versuchen bei den Großen mitzuspielen.
Manch einer denkt zuweilen „Kenne ich dieses Pferd nicht irgendwie?“ und man hat recht. Ja, denn jedes Pferd welches die Araber reiten stammt aus europäischen Spitzenställen.
Das beste Beispiel dafür ist die Stute Bella Donna. Unter Meredith Michaels-Beerbaum erreichte die Stute schon in jungen Jahren unglaubliches, machte beinah nie einen Fehler am Sprung und prompt ging es für sie mit dem Flieger ab nach Qatar. Na klar, was soll man auch machen, wenn die Öldollars locken? Ich selbst wüsste nicht wie ich mich entscheiden würde, wenn mir jemand für ein Pferd einen zweistelligen Millionenbetrag bieten würde. Wahrscheinlich würde ich das Geld sogar nehmen.
Und da sieht man es, für die Reiter aus dem eigenen Land werden die besten Pferde der Welt gekauft, es wird ein Reiter drauf gesetzt und dann heißt es „Mach mal.“. Dazu gibt es dann noch einen guten Trainer, aber letzten Endes ist es das Pferd, welches die Arbeit macht.




Illusory/News-Galerie



Ich möchte wahrlich niemanden schlecht machen und ich ziehe meinen Hut vor den Reitern, die sich bei einem Sprung über 1,60m oben halten können, doch Springreiten auf hohem Niveau macht mehr aus als das. Leider ist den Scheichs der normale Weg in den Sport zu kommen viel zu langwierig, denn genau das ist es ja was diesen Sport auszeichnet, man braucht Zeit und Geduld.
Damit ein Pferd auf diesem Level springen kann braucht es Jahre, wenn nicht fast ein Jahrzehnt bis es soweit ist.
Diese jahrelange Arbeit kaufen sich die Qataris mit ihren Millionen einfach ein, setzten sich rauf und freuen sich wie Bolle, wenn sie mal gewinnen.
Natürlich ist ein gewisser Erfolg vorprogrammiert, denn wie gesagt ein Pferd wie Bella Donna macht fast nie einen Fehler am Sprung. Doch die Geschichte hat uns gezeigt, was langsam hoffentlich auch die Araber mitbekommen, mit Geld kann man nicht alles kaufen. Denn der ganz große Erfolg, den Meredith Michaels-Beerbaum mit dem Pferd hatte, blieb bislang aus. Da hilft es auch nicht, dass Herr Al Thani die Stute nur auf das Hindernis zu steuert und das beste hofft, nein man muss auch ein bisschen selbst was können.
Die Geschichte zeigt uns zuweilen, und das hat auch Deutschland lernen müssen, dass mit Geld und dem besten Pferd nicht automatisch olympisches Gold ins Haus flattert.
Die Rede ist natürlich von Totilas. Ein Pferd so umstritten wie kaum ein anderes, das unter seinem alten Reiter Edward Gal alles abräumte, was es zu gewinnen gab und unter Matthias Rath seinen persönlichen Tiefpunkt erlebte. Denn man wollte es machen wie die Araber. Kauf das beste Pferd, das es auf der Welt gibt, setz irgendwen rauf und hoff auf das beste. Nun was dabei rausgekommen ist, wissen wir alle. Scheinbar haben die beiden aber nun nach 2 Jahren Abstinenz die Kurve bekommen. Sie haben intensiv trainiert und nicht alles was das Pferd bot als selbstverständlich hingenommen, sondern tatsächlich Arbeit hineingesteckt und siehe da, es funktioniert.
Ich habe die letzten Turniere von Totilas beobachtet und finde der Hengst ist deutlich entspannter als unter Edward Gal. Seine Bewegungen wirken nicht mehr künstlich und er strampelt sich auch keinen mehr so ab, sondern ist einfach nur ein tolles Pferd, das sich super in Szene setzen kann. Ich wünsche ihm und auch dem Rest der tollen Dressurmannschaft die wir derzeit haben, alles Gute bei den Weltreiterspielen und hoffe darauf, dass sie fair bewertet werden. Denn auch das ist ein großes Kriterium besonders im Dressursport.
Es ist hinlänglich bekannt, dass man derzeit wenn man Charlotte Dujardin heißt, gerne mal ein Pünktchen mehr bekommt. Auch hier bitte ich mich nicht falsch zu verstehen. Ich finde diese Frau kann wunderbar reiten und sie hat mit Valegro ein tolles Pferd, doch ich finde nichts rechtfertigt ein Ergebnis im Grand Prix von knapp 88%. Bei aller Liebe, aber für diese Piaffen und Passagen darf man einfach keine 10 geben, nicht wenn es (allein in den deutschen Reihen) 3 Pferde gibt, die diese Lektionen deutlich besser hinbekommen. Wie gesagt, schauen wir mal, was bei den Weltreiterspielen passiert.
Wie man sieht kann man sich mit Geld eben doch nicht alles kaufen, denn der Teufel steckt immer im Detail und der heißt Arbeit, Arbeit und noch mal Arbeit.
Glaubt mir, ich würde nicht einmal ansatzweise den Mund aufmachen, wenn die Qataris die Pferde die sie haben selbst ausgebildet bzw. sogar gezüchtet hätten. Im Gegenteil ich würde mich sogar für sie freuen, doch so wie es jetzt ist, dass jeder Topreiter um sein Toppferd bangen muss, freue ich mich über jeden Fehler den ein Superpferd wie Bella Donna, und das ist sie ohne Zweifel, an einem Hindernis macht.


Serien


Sonica/News-Galerie


An einem Sommermorgen
da nimm den Wanderstab,
es fallen deine Sorgen
wie Nebel von dir ab.


Mississippi/News-Galerie


Des Himmels heitre Bläue
lacht dir ins Herz hinein
und schließt, wie Gottes Treue,
mit seinem Dach dich ein.


Frau_Schmidt/News-Galerie


Rings Blüten nur und Triebe   
und Halme von Segen schwer,
dir ist, als zöge die Liebe
des Weges nebenher.
Gegooglet + geändert
unbekannt und ich
Vor Gericht


Ein Mann steht vor Gericht, weil er seine Frau erschlagen hat.

Richter: "Das ist ein sehr brutales Vergehen. Wenn Sie mit etwas Milde rechnen wollen, müssen Sie uns schon eine Begründung geben."

Der Mann: "Die war so doof, die musste ich einfach erschlagen!"

Richter: "Das ist ja noch viel schlimmer. Wenn Sie nicht wollen, dass die Geschworenen Sie von vornherein schuldig sprechen sollen, dann geben Sie uns bitte eine plausible Erklärung."

Darauf der Mann: "Das war folgendermaßen. Wir wohnten in einem Hochhaus im 13. Stock und im ersten Stock wohnte eine reizende Portiersfamilie, die hatte drei Kinder. Es war schrecklich! Die waren so klein geblieben, von Natur aus. Der Zwölfjährige war 80cm groß, der 19-jährige 90cm. Ich kam eines Tages hoch zu meiner Frau und sage: "Das ist schon was Schlimmes mit den Kindern unserer Portiersfamilie."

"Ja" sagt meine Frau, "das ist ein richtiges Pyrenäengeschlecht."

Ich sage: "Nein, was Du meinst, sind Pygmäen."

"Nein," sagt meine Frau, "Pygmäen, das ist das, was der Mensch unter der Haut hat, davon kriegt er Sommersprossen."

Ich sage: "Das ist Pigment."

"Nein," sagt meine Frau, "Pigment, darauf haben die alten Römer geschrieben."
Ich sage: "Das ist Pergament!"

"Nein," sagt meine Frau, "Pergament ist, wenn ein Dichter etwas anfängt und nicht zu Ende macht..."

Herr Richter, Sie können sich vorstellen, was in mir vorging! Ich setze mich zur Beruhigung in meinen Lehnstuhl und lese Zeitung. Plötzlich kommt meine Frau mit einem Satz, dass ich denke, jetzt ist sie irrenhausreif – "Liebling, guck mal, was hier steht!"

Sie macht ein Buch auf, zeigt auf eine Textstelle und sagt: "Das Sonnendach des Handtäschchens war die Lehrerin des Zuhälters 15."

Ich nehme das Buch an mich und sage: "Aber Schatz, das ist ein französisches Buch, da steht: La Marquise de Pompadour est la Maitresse de Louis XV. Das heißt: Die Marquise von Pompadour war die Mätresse von Ludwig dem 15."

"Nein," sagt meine Frau, "das musst du wörtlich übersetzen:
La Marquise - das Sonnendach
Pompadour - das Handtäschchen
la Maitresse - die Lehrerin
Louis XV - der Zuhälter 15
Ich muss das schließlich ganz genau wissen, denn ich habe extra für meinen Französischunterricht einen Legionär angestellt."

Ich sage: "Du meinst einen Lektor."

"Nein," sagt meine Frau, "Lektor war der griechische Held des Altertums."

Ich sage: "Das war Hektor, und der war Trojaner."

"Nein," sagt meine Frau, "Hektor ist ein Flächenmaß."

Ich sage: "Das ist ein Hektar."

"Nein," sagt meine Frau, "Hektar ist der Göttertrank."

Ich sage: "Das ist der Nektar."

"Nein," sagt meine Frau, "Nektar ist ein Fluss in Süddeutschland."

Ich sage: "Das ist der Neckar."

Meine Frau: "Du kennst wohl nicht das schöne Lied: Bald gras ich am Nektar, bald gras ich am Rhein! Das habe ich neulich mit meiner Freundin im Duo gesungen."

Ich sage: "Das heißt Duett."

"Nein," sagt meine Frau, "Duett ist, wenn zwei Männer mit einem Säbel aufeinander losgehen."

"Herr Richter - da habe ich einen Hammer genommen und habe sie totgeschlagen..."

Betretenes Schweigen, dann der Richter:

"Freispruch, ich hätte sie schon bei Hektor erschlagen..."


www.virtual-galopp.de