VG News vom 08.12.2019    |    Herausgeber: www.virtual-galopp.de    |    Redaktion: Ariane, Balli, Conny

Dies und Das

Der wöchentliche Rezeptvorschlag
Kazzia
In der Weihnachtsbäckerei... Teil 1

Hier werde ich Euch meine Lieblings-Rezepte für die Weihnachtszeit vorstellen: ein einfacher Mürbeteig, ein Grundrezept für Zimtsterne, und in der nächsten Ausgabe ein Rezept für sehr leckere Vanillekipferl und Elisen-Lebkuchen. Ich habe bereits (nicht zum letzten Mal in der Weihnachtszeit) gebacken und überall in der Wohnung duftet es nach den süßen Leckereien...

Mürbeteig

Bitte beachten

Die Bereitung eines Mürbe-oder Butterteiges ist ganz besonders einfach. Sie gelingt immer, wenn die Zutaten, vor allem die zur Verwendung kommende Butter oder Margarine, kalt gestanden haben und der Teig vor der Weiterverarbeitung mindestens 30 Minuten im Kühlschrank verbracht hat (ich bereite den Teig immer abends vor und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank stehen.

Die Backhitze sollte 180-200 Grad Ober/Unterhitze betragen.

Wird der Teig in Frischhaltefolie gewickelt und kaltgestellt, ist er bis zu zwei Wochen haltbar!

Ich nutze Mürbeteig immer zum Backen von Plätzchen, allerdings kann er auch für Kuchenböden und diverse andere Kekse wie Vanillekipferl verwendet werden.


Zutaten für etwa 3-4 Bleche Plätzchen

500g Mehl
2 Eier
250g Butter oder Margarine
130g Zucker
1 Prise Salz
2 Päckchen Vanillezucker oder 1 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale - je nach dem, ob man es süß oder sauer mag.

Alle Zutaten vermischen und mit kühler Hand verkneten, bis der Teig geschmeidig wird. Zu einer kugel geformt mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank stehen lassen.

Zum Ausstechen von Plätzchen den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz ausrollen und los geht's!

Im Ofen je nach Dicke der Plätzchen etwa 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Zur Verzierung nutze ich immer eine einfache Glasur aus einigen Tropfen Zitronensaft und Puderzucker.derzucker.
Zimtsterne - Zutaten


500g Mandeln
300g Puderzucker
3 TL Zimt
2 Eiweiß
2 EL Mandellikör (muss aber nicht sein)
Puderzucker für die Arbeitsfläche

Für die Glasur:
1 Eiweiß
125g Puderzucker

Zubereitung:
Mandeln, Puderzucker und Zimt miteinander mischen. 2 Eiweiß (und Mandellikör) zugeben. Alles mit der Hand verkneten - verwendet man ein Rührgerät, landet der Puderzucker überall, nur nicht da, wo er hinsoll: in der Schüssel. Den Teig kneten, bis er glatt und geschmeidig ist. Gegebenenfalls noch etwas Mandeln hinzugeben, um ihn fester zu machen.
Teig portionsweise auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen. Dann die Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Ausstecher zwischendurch immer wieder in den Puderzucker tauchen, dann geht es einfacher und der Teig klebt nicht so sehr an ihnen

1 Eiweiß sehr steif schlagen. Den Puderzucker nach und nach zugeben, dabei weiterschlagen. Die Sterne damit bepinseln und im vorgeheizten Backofen auf der untersten Schiene bei 150 Grad etwa 10 - 15 Minuten backen.

Sie sind wirklich sehr lecker und lange haltbar.
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Der wöchentliche Rezeptvorschlag
Kazzia
In der Weihnachtsbäckerei... Teil 2

Hier werde ich Euch meine Lieblings-Rezepte für die Weihnachtszeit vorstellen: letzte Woche gab es schon die Grundrezepte für den Mürbeteig und Zimtsterne, dieses Mal geht es mit Elisen-Lebkuchen und Vanillekipferln weiter. Guten Appetit!
Elisen-Lebkuchen:

Zutaten für etwa 60 Stück:

12 Eier
1.000 g Haselnüsse oder Mandeln, (oder gemischt, gemahlen
500g Rohrzucker
100g Orangeat
100g Zitronat
2 Päckchen Lebkuchengewürz
2 EL Honig
1 EL Zimt
1 Prise Salz
1 Messerspitze Hirschhornsalz
1 TL Zitronenschale, gerieben
60 Oblaten
200g Kuvertüre


Zubereitung:

Eier mit dem Zucker und Honig sehr schaumig rühren, die Gewürze zugeben, gut vermischen.
Das Orangeat und Zitronat sehr fein hacken, anschließend ebenfalls unterrühren. Anschließend die Nüsse hinzugeben.

Den Teig 1 cm dick auf die Oblaten streichen und eine halbe Stunde ruhen lassen.

Anschließend bei 150° Ober-/Unterhitze langsam etwa 25-30 Minuten backen.

Beim Herausnehmen sollten sie noch recht weich sein, werden sie zu lang gebacken, werden die Lebkuchen hart.

Wenn sie abgekühlt sind, die Kuvertüre erhitzen und die Lebkuchen mit Schokolade überziehen. Dazu eignet sich eine Pellkartoffelgabel, mit der man die Lebkuchen sehr gut an den Oblaten aufspießen kann. Einfach eintunken, abtrocknen lassen und - fertig!
Vanillekipferl:

Zutaten für etwa 40-50 Stück:

250g Mehl
210g Butter
100g Mandeln, gemahlen
80g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker

1 Pack Puderzucker, zum Wenden
2 Päckchen Vanillezucker, zum Wenden

Bitte beachten:

Ähnlich wie beim Mürbeteig-Rezept ist die Butter hier das Bindemittel, welches den Teig zusammenhält. Im Gegensatz zum klassischen Mürbeteig kommt hier kein Ei zum Einsatz, was den Teig einerseits fluffig macht, andererseits aber bei falscher Verarbeitung dafür sorgt, dass er sehr brüchig wird. Es ist äußerst wichtig, dass der Teig immer kalt verarbeitet wird und noch kalt ist, wenn die geformten Kipferl in den Ofen geschoben werden. Sonst kann die Butter nicht richtig "arbeiten" und die Kipferl werden sehr schnell trocken und empfindlich.

Zubereitung:

Die Zutaten gut miteinander verkneten. Anschließend in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen - besser ist sogar über Nacht.

Den Puderzucker in eine große (verschließbare) Schüssel sieben und den Vanillezucker untermischen. Es bleibt meist noch eine ganze Menge übrig, die man dann für die nächsten Kipferl nehmen kann. Das ist mir auch passiert, selbst als ich mit doppelter Menge gebacken habe.

Den Kipferlteig kalt verarbeiten und zu einer Rolle mit etwa 4cm Durchmesser formen. Dann in etwa 1-2cm dicke Scheiben schneiden und diese zu den Kipferln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen - nicht zu eng, sie werden noch größer!

Bei etwa 180° Ober-/Unterhitze etwa 20 Minuten backen. Wenn sie beginnen zu bräunen, sind die Kipferl gut.

Etwa 3 Minuten auskühlen lassen und dann in der vorbereiteten Puderzuckermischung wenden. Sie dürfen nicht zu kalt werden, sonst haftet der Zucker nicht mehr richtig.




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