VG News vom 05.02.2012    |    Herausgeber: www.virtual-galopp.de    |    Redaktion: Ariane, Bird, Cinna, Erdbeere, Libertine, luci, Willow

Rätsel und Gewinnspiele



(c) Pinky1975/Hanseaten Gestüt (SE) / News-Galerie



(c) Bronski (SE) / News-Galerie



(c) slide_away (FE) / News-Galerie
05.02.2012
Rätselredaktion


Rätselauflösung

Rund um die News
1. Wie viel Speicherplatz bekommt ein User anfangs für einen Upload in der Vg-News-Galerie bereitgestellt?
Lösung: 2 MB

2. Welcher Stall gewann in diesem Jahr in der Second Edition das Steher-Derby?
Lösung: Diamond Stable

3. Welche Farbe hat Willows Hengst "Experimental Drug", der den ersten Sieg für ihren Stall eingelaufen hat?
Lösung: Fuchs

4. Wer durfte sich im letzten Zeitungsrätsel über volle zwei Monate Premium Account freuen?
Lösung: Die Marathon-Gewinner: Blondie (FE), Claudi (FE), Simply the Best (SE), Gut Heiden-Klee (SE), Gaudeamus Equis (SE), Pikes Stables (WE)

5. "Die meisten Starts in dieser Runde" - dafür gab es in der vergangenen Buy and Win-Runde den überraschenden Zusatzpunkt. Welches Pferd ergatterte diesen?
Lösung: Stöpsel Lauf

6. Auf welcher besonderen "Party" war Summertime während ihrer Zeit in Kanada?
Lösung: Punk-Party od. Punkhaus-Zerstörungsparty

7. Den Ironman konnte im Jahr 54 Fallen Leaves für sich entscheiden. Wie heißt ihr Siegerpferd?
Lösung: Holiday Hills

8. Facebook-Partys: Segen oder Fluch? Welches Mädchen feierte ungewollt mit Tausenden von Leuten ihren Geburtstag?
Lösung: Tessa

9. Welche Rasse hat Lucis neues Reitstundenpferd Kelima?
Lösung: Vollblut

10. Miss Horsle wird Gestütsbesitzerin von Castle Wolverhampton und löst ihre zukünftige Schwiegertochter ab": Diese Nachricht ging in den vergangenen Tagen durch VGtanien. Welchen Namen trug das Gestüt vor seiner Umbenennung?
Lösung: Schneckenhaus

11. Welchen Namen sollen die Stiere ihren Fohlen geben, die am 24.12. das Licht der Welt erblicken?
Lösung: Jesus
12 Wer wurde Winterkönigin im Jahr 42 der Second Edition?
Lösung: White Night

13. Welches bestimmte Haustier wünscht sich Claudia?
Lösung: Bengalkatze

14. Anfang Januar machte die Auflösung eines bekannten Stalles in der WE die Runde. Welcher Spieler verabschiedet sich demnächst?
Lösung: Highness

15. Wonach benannte Ishaya ihren Stall "Fairytale Ranch"?
Lösung: Siegersong des Eurovision 2009

16. Der dritte Teil der Hellrider-Leseprobe fand seinen Weg in die Zeitung. Wie lautete der genaue Untertitel?
Lösung: Kein Hellrider ohne Höllenross

17. Ariane, die Leseratte der VG News, hat schon von einigen Büchern berichtet. Was war ihr Favorit 2011?
Lösung: Daemon und Darknet

18. Wer berichtete Juice von VGtanien und sorgte so dafür, dass sie in der Zukunft dort herumstreunern wird?
Lösung: Rupert

19. Welche Farbe stand bei den letzten News überwiegend im Mittelpunkt?
Lösung: Grau

20. Auf welche Stute wettete Miss Horsle bei ihrem ersten Derbybesuch und landete damit einen Volltreffer?
Lösung: Tower Hell

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Leider schien dieses Rätsel für fast alle zu schwer, denn es gab nur einen einzigen Teilnehmer.

Deswegen darf sich Nashita vom Gut Heiden-Klee (SE) auch über den vollen Gewinn von 75.000 Taler freuen.
Als Sahnehäubchen für die den scheinbar viel zu großen Aufwand gibt es zusätzlich nochmal einen Extrabonus von 25.000 Talern, sodass wir bei einem Endgewinn von glatten 100.000 angekommen sind.
Herzlichen Glückwunsch und Danke für die Teilnahme.


Dies und Das

22.01.2012
-LucifersAngel-
Stallgeflüster – Klatsch und Tratsch vom Ponyhof
„Schade, dass die Stallsuche beendet ist, ich habe die Reihe gerne gelesen. Kann man das nicht als Reit-Tagebuch weiterführen?“ bekam ich im FE-Forum zu lesen. Darüber hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht, doch die Idee gefiel mir. Und so werde ich euch auch in Zukunft brav Bericht erstatten, was im Stall so Neues vor sich geht…

Teil IV – Der Weg zurück…
Ich bin euch noch eine Geschichte schuldig geblieben, nämlich wie ich den Weg zurück zu meinem alten Stall fand. Und das war so:

„Kannst du mir einen riesigen Gefallen tun?“, waren die Worte, mit denen ich an einem sonnigen Herbsttag begrüßt wurde. Natürlich konnte ich das, insbesondere den Gefallen, um den die Besitzerin mich gleich bitten würde, erfüllte ich gerne. „Kannst du mit Dora ins Gelände gehen und sie mal richtig laufen lassen? Sie stand seit 5 Tagen und ich brauche sie morgen für die Anfänger an der Longe, da muss sie sich vorher ausgetobt haben.“
Ein wenig mulmig war schon mir bei dem Gefühl, dass ich wohl gleich auf einem Pulverfass sitzen würde, doch eigentlich hatte ich genug Vertrauen in meine reiterlichen Fähigkeiten sowie Doras Erziehung, dass ich mir sicher war, dass nichts passieren würde. Ich machte mich also daran, die Stute für unseren Ausritt fertig zu machen, als die Reitlehrerin erneut an mich herantrat: „Du solltest besser das Hackamore nehmen, damit hast du sie dann auf jeden Fall besser unter Kontrolle.“ Okay, jetzt war ich nervös. Ich war noch nie gebisslos geritten und wusste, dass man mit einer solchen Zäumung auch großen Schaden anrichten konnte. Die folgende Warnung machte die Sache nicht besser: „Damit musst du aber schön vorsichtig sein, man kann dem Pferd damit den Kiefer brechen.“ Trotz meiner Bedenken willigte ich ein. Es würde schon alles gut gehen, schließlich neigte ich auch nicht zu unkontrolliertem Zügelgezerre.

Wenig später machten wir uns auf den Weg. Ich fragte noch nach der Strecke zum nächsten Ort, von dem aus ich problemlos zu meinem alten Stall finden würde. Und dann ging es los.
Dora war tatsächlich gut drauf, benahm sich aber verhältnismäßig gut. Ich musste zuerst einen relativ steilen Hügel erklimmen. Oben angekommen gurtete ich nach, wobei die Stute partout nicht stehen bleiben wollte. Nach einigen Versuchen gelang es mir, den Sattel richtig festzuziehen, denn sie hatte die unangenehme Angewohnheit, sich beim Satteln aufzublähen, sodass dieser dann zu locker saß und rutschte. Allerdings schien sie das Nachgurten auch zugleich als Signal zum Antraben zu verstehen, denn sie stürmte fröhlich los. So war das natürlich nicht geplant gewesen und ich parierte sie schnell wieder durch. Etwas widerwillig blieb sie dann auch im Schritt.
Schnell erreichten wir den Ort, nach dem ich gefragt hatte. Ich wusste, dass ich schon einmal diese Strecke geritten war, nur eben andersherum. Allerdings konnte ich mich an den richtigen Weg trotzdem nicht erinnern. Ich habe aber das Glück, ein relativ gutes Orientierungsvermögen zu haben, sodass ich instinktiv in die richtigen Straßen abbog. Glücklicherweise waren an diesem Freitagvormittag nur wenig Autos unterwegs – eigentlich war es schließlich ein bisschen verrückt gewesen, mit diesem unausgelasteten Pferd ausgerechnet durch ein Dorf zu reiten.
Plötzlich befanden wir uns auf bekanntem Terrain. Hier kannte ich mich aus, unzählige Male war ich diese Wege mit meiner ehemaligen Reitbeteiligung geritten. Mein Ziel war erreicht, ich wusste, wo ich entlangreiten würde und welche Strecken sich für einen munteren Trab oder sogar einen frischen Galopp eignen würden. Beflügelt von dieser Erkenntnis beeilte ich mich, Dora Richtung Ortsausgang zu lenken. Instinktiv machte ich die Beine zu an den Stellen, an denen meine alte Reitbeteiligung nur widerwillig vorbeigegangen war, die Dora aber überhaupt nicht interessierten. Ich schmunzelte, genoss das schöne Wetter und kam schließlich zu unserer ersten Trabstrecke.
Die Stute schien darauf nur gewartet zu haben. Dennoch blieb sie brav im Trab. Auch als wir später die von mir vorgesehenen Streckenteile im Galopp zurücklegten, benahm sie sich gut und stürmte nicht kopflos davon. Ich war beruhigt und freute mich, dass trotz ihrer vielen Stehtage alles gut klappte. Ein wenig nervös war ich, dass ich vielleicht meiner alten Reitbeteiligung mit einem ihrer neuen Reiter oder anderen Einstallern im Gelände begegnen würde. Das wäre mir irgendwie komisch vorgekommen. Doch ich sah niemanden, den ich kannte.
Auf dem Rückweg musste ich an dem großen Fabrikgelände vorbei, dass ich beim letzten Ausritt von der anderen Straßenseite aus gesehen hatte. LKWs befuhren die Wege rings um das Grundstück. Dora wurde sichtlich nervös. Zudem war auf der einen Seite der Straße dichtes Gestrüpp, also keine Ausweichmöglichkeit, auf der anderen Seite befanden sich große Schrotthaufen. Als dann auch noch ein LKW-Fahrer – was eigentlich sehr freundlich war – stehenblieb, damit wir vorbeireiten könnten, wurde offensichtlich alles ein bisschen zu viel für die junge Stute. Sie begann rückwärts zu laufen und wollte partout nicht weitergehen. Mit viel gutem Zureden und einem beherzten Schenkeldruck ließ sie sich schließlich doch noch überzeugen. Einen kurzen Moment lang war ich allerdings ein bisschen überfordert gewesen und so war ich froh, als wir aus dieser brenzligen Situation heil herausgekommen waren.

Im Schritt machten wir uns auf den Heimweg, den wir ja nun schon kannten. Dora war merklich erschöpft nach dieser großen Runde, aber das war ja schließlich auch meine Aufgabe gewesen. Im Stall angekommen versorgte ich die Stute. Ich war mir sicher, dass morgen kein Anfänger vom Pferd fallen würde.
Gastautorenartikel
Way to Heaven/Fayola
Kurzgeschichte
„Ist dies das Ende?“ Fragte er sie und sein Blick war trübe, angefüllt von Traurigkeit. Doch sie nickte nur. Sah ihn nicht an. Sprach nicht mit ihm.
»Es ist besser so« Sagte sie nur zu sich selbst, während sie ihm den Rücken zu wand und ihn mit dem Schließen ihrer Tür aus ihrem Leben verbannte.
Lange stand er noch dort. Blickte das Haus an, in welchem die Frau lebte die ihn gerade verlassen hatte und die er immer noch liebte. Sein Herz war schwer und es kostete ihn alle Kraft die er besaß, nicht die Tür aufzureißen und sie nach dem Grund zu fragen.
Oder gab es keinen Grund?
Er war es, der es nicht begreifen konnte. Der nicht loslassen konnte. Nicht loslassen wollte.
Warum konnte er nicht?
Was hinderte ihn daran?
»Ihr war es so leicht gefallen, leichter als atmen.« Dachte er, während er versuchte sich von ihr loszusagen. Er konnte ja nicht sehen, wie sie in ihrem Haus zu weinen begann.
Wie ihr Herz schmerzte.
Wie ihr Körper sich wand.
Und ihre unsterbliche Seele litt.
Sie war zu weit gegangen, stellte sie jetzt fest. Hatte gehofft, dass sich alles von selbst regeln würde.
Was würden die Erzengel sagen wenn sie herausbekommen würden, dass sie sich verliebt hatte?
In ihn? Den sterblichen Mann, den sie doch eigentlich beschützen sollte?
Ihre Gedanken wollten es nicht wahrhaben, nicht begreifen. Wollten das Ende nicht sehen das bald in ihre Leben treten würde.

Kaum ein Tag war vergangen, als sie schon zu ihr kamen. Tödliche Schönheit war ihr Eigen und die Auren der drei Erzengel leuchteten blutrot.



(c) Daphne (SE) / User-Galerie



Sie waren es, die sie richten würden. Sie waren, es die sie zu einem seelenlosen Geschöpf machen würden.
„Du hast die Gesetzte gebrochen.“ Sagte der eine nur, ohne weiter Zeit zu verschwenden. Seine Augen waren braun. Das wusste sie, denn sie kannte ihn noch von früher. Die Flügel des Engels waren hinter seinem Rücken gespreizt und ragten wie Dolche, silberglänzend in den Himmel. Sie stellte ihn sich vor, doch sie sah ihn nicht an. Hatte den dreien den Rücken zugewandt und sah sich die Lilien an, die in den verschiedensten Farben blühten.
„Es ist vorbei.“ Sagte sie dann. Nach scheinbar endloser Zeit und die Tränen die ihr in die Augen stiegen brannten heiß auf ihrer Haut, als sie ihre Wangen hinab liefen.
Doch keiner der Engel lies Mitgefühl aufkommen.
„Das tut nichts zu Sache.“ Sagte ein anderer nur mit tödlicher und kalter Stimme und als sie ihre Schultern straffte und sich um drehte, sah sie wie er seine roten Flügel ausbreitete.
„Gesetzt ist Gesetzt. “Meldete sich nun auch der Dritte zu Wort, dessen schwarze Flügel vollkommen mit dem Himmel der Nacht verschmolzen.
„Du bist ein Schutzengel. Du kannst nicht lieben, wen du schützen sollst und schon gar keinen Menschen. Denn die Liebe eines Engels ist endlos. Ewiglich. Das weißt sowohl du wie auch ich.“ Sie sah ihn an. Blickte in die vertrauten Augen des Engels und senkte den Kopf. Sie hatte verloren. Die zwei Engel mit den schwarzen und roten Flügeln stellten sich neben sie und hielten ihre Arme fest.
Doch es war unnötig. Denn sie wehrte sich nicht.
Ihre mintgrünen Flügel richteten sich nur drohend hinter ihr auf. Zu voller Größer. In voller Pracht.
Dann trat der Dritte Engel hinter sie. Der Engel mit den silbernen Flügeln. Er strich ihr über die Schwingen.
„Es war ein zu großer Fehler.“Sagte er schließlich und seine Stimme war so sanft wie in ihrer gemeinsamen Kindheit.
Als er schließlich mit beiden Händen ihre Flügel umfasste holte sie tief Luft und blickte in seine Augen.
„Leb wohl mein Bruder.“ Sagte sie schließlich und begann zu schreien als er ihr die Flügel ausriss.


© Judith/Fayola


Longwriter

05.02.2012
willow
Die Teetasse
Es kann Zufall sein. Oder Schicksal. Da war sich Marie nie so sicher. Aber wenn schon, dann eigentlich lieber Schicksal. Wegen der Dramatik und so. Allerdings muss man direkt dazu sagen, dass Marie gar kein Drama-Fan ist, im echten Leben zumindest. Ihr wäre es lieber, wenn einfach mal alles so laufen würde, wie sie es sich zurecht gelegt hat. Natürlich passiert das nie so, aber die Hoffnung… na ja, ihr wisst schon.
In diesem Moment packt Marie ihre Schultasche. Im Normalfall wäre das zwar schon gestern vorm Schlafengehen erledigt worden, aber irgendwie hatte sie es wohl vergessen. Das „irgendwie“ findet Marie zumindest plausibler, als die Wahrheit. Aber was ist schon Wahrheit?
Jedenfalls muss sie sich ein bisschen sputen, die Uhr zeigt immerhin schon 7:38 und selbst wenn sie ein Auto hat, mit dem sie in zehn Minuten an der Schule ist, so muss sie noch einen Parkplatz finden und sich in den dritten Stock schleppen.
Mit einem letzten Kontrollblick verlässt sie ihr Zimmer, poltert mit der Schultasche über der Schulter die Treppen hinunter, schnappt sich das Pausenbrot, das ihre Mutter ihr wie immer gemacht hat und den Autoschlüssel und macht sich auf den Weg.

***

„Das gibt’s doch nicht!“
Leicht hektisch fahre ich wieder aus dem Parkplatz im Innenhof heraus und will es hinter der Schule probieren. Da ist man einmal etwas später dran, und schwupps, alles voll! Die sind doch sonst alle nicht pünktlich!

(c) gänseblümchen/Pixelio.de


Grade als ich kapitulieren wollte, sah ich sie: meine Lücke. Groß war sie nicht, aber mein Auto ja zum Glück auch nicht. Und mit ein bisschen Hin und Her… ja, das passt schon.
Also, nicht, dass hier jemand denkt, ich könnte nicht einparken!
Schnell schnappe ich mir die Tasche und laufe an den lästigen Rauchern vorbei zum Eingang. Montagmorgen, Schule. Wer hat sich den Mist eigentlich ausgedacht?
Derjenige konnte Montage wohl einfach so nicht leiden und wollte, dass es allen auf der Welt so geht. Sehr clever, ich muss schon sagen.
Noch ein Stockwerk, und ich kann jetzt schon nicht mehr. Wer hat noch gleich behauptet, tägliches Training würde die Kondition verbessern? Kann ich echt nicht unterstützen, diese These.
Seit unsere Schule neu gebaut wird und die Oberstufe in diesem wunderschönen Bürogebäude jenseits aller Verkehrsanbindungen ausgelagert wurde, steige ich diese Treppen oft genug auf und ab. Und ich bin immer im zweiten Stock aus der Puste. Immer.
Und man kann jetzt auch nicht grade sagen, dass ich unsportlich wäre!
Ich bin auch nicht dick, ich habe nie geraucht, ich betrinke mich nicht jedes Wochenende – wobei: das hat damit gar nichts zu tun, oder? – und ich treibe sogar gelegentlich Sport. Bevorzugt auf dem Pferderücken, aber das ist auch Sport. Auch wenn das alle Nichtreiter ja nicht glauben wollen.

***

Ja, man konnte sagen was man wollte, aber hässlich war Marie nicht. Ihre Figur war „top“, wie der Fahrlehrer damals sagte, „eine glatte Verschwendung“, als er von mangelnden männlichen Bewerbern erfuhr. Aber das alles hilft nichts, wenn man im Jahrgang nun mal auf eine Opferrolle beschränkt wird. Die Macht, die Menschen ausüben können, ist famos.
Allerdings nicht im positiven Sinn. Das musste Marie früh lernen, als ihre Beste Freundin auf einmal nicht mehr ihre Beste Freundin war. Im Gegenteil, seit jeher macht sie Marie das Leben schwer. Aber dazu später mehr. Jetzt ist erstmal Schule angesagt. Politik, dann Geschichte und Biologie... darauf freute sie sich am meisten.
Den neuesten Klatsch mit Paul austauschen, über die schlechten Witze des Lehrers lachen und… diese blauen Augen aus der letzten Reihe schräg gegenüber.


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