VG News vom 08.12.2019    |    Herausgeber: www.virtual-galopp.de    |    Redaktion: Ariane, Balli, Conny

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Kazzia
Ein kleiner Rückblick auf das VG - Jahr 113

Man glaubt doch manchmal gar nicht, wie schnell es geht - aber erneut ist ein weiteres Jahr in der virtuellen Rennbahnwelt vergangen. Man vergisst sehr häufig, dass es doch nur 48 Tage sind - 48 Tage, in denen man Zweijährige trainiert, an das Derby denken muss, die anderen Events nicht vergessen darf - und am besten noch bevor der WF gelaufen ist, die Zuchtplanung in Sack und Tüten hat, denn sonst wird das mit dem Hengste bestellen auch wieder knapp. Wieder war es ein Jahr mit Höhen und Tiefen, mit ganz besonderen Pferden und Siegen. Ein Rückblick.

Turbulent wurde es dieses Jahr wie immer einmal beim Derby - fünf verdiente Sieger gab es, für fünf verschiedene Ställe. Insgesamt 11 Ställe teilten sich die 15 glitzernden Pokale, doch die meisten holte sich der Stall Neverending mit zwei Bronzenen und einem Silbernen.
Die höchsten Ehre bedeutet aber noch immer der Sieg - der gelingt einem nur, wenn man sein Pferd auf das Genaueste vorbereiten kann und zusätzlich das allseits bekannte und begehrte Quäntchen Glück in seinen Händen weiß. Ich bin mir sicher, man wird von den fünf Derbysiegern noch eine ganze Menge zu hören bekommen. Einige Sieger und Platzierte haben es schon geschafft, weiterhin von sich reden zu machen: in aller Munde war Blue Booster #, die für ihren Besitzer Wonderland Stable bereits zweijährig einen dritten Platz in der Winterkönigin erobern konnte damals aber noch kein Rennen gewinnen konnte. Dreijährig startete sie aber wirklich durch und nach ihrem Sieg im Derby Flieger gewann sie zusätzlich die Goldene Peitsche und hängte einen Sieg im Listenrennen an. Mit dieser Leistung gewann sie insgesamt 757.030,00 VG-Taler und setzte sich bis zum Jahresende an die Spitze der gewinnreichsten Pferde des VG-Jahres. Reife Leistung!

Vier weitere Derbysieger- und Platzierte schafften den Sprung in die Grupperennen und werden damit schon jetzt als junge Stars gehandelt. Aber noch einer tat sich hervor: Teardrop Run DiM, ein junger Hengst des Stalles Elysion, wurde Dritter im Derby und Zweiter in der Goldenen Peitsche, die beiden Rennen, die Blue Booster gewinnen konnte.
Allerdings schaffte er danach zwei sagenhafte Siege in Gruppe 3 - und Gruppe 2 - Rennen und wurde eins der wenigen Pferde, welches schon dreijährig in die höchsten Riegen der Gruppe 1- Rennen aufstieg.

Aus dem noch relativ jungen Stall von Anni (Adlerauge im Forum) dem Rennstall Weiße Rose, kamen immer wieder begeisterte Berichte über ihren Robin-35 WT, der nach seiner Kastration in kürzester Zeit von Agl.2 in Gruppe 2 aufstieg und so häufig auf der Startseite zwischen den letzten Siegern zu finden war, dass er kaum zu übersehen war. Stolze 16 Siege hat er nun schon mit seinen 6 Jahren auf dem Buckel - sein Ruf eilt ihm voraus und seine Gegner fürchten sich schon vor ihm, wenn sie seinen Namen im Programm sehen. "Ein Biest von einem Pferd mit einem kaum zu bändigendem Siegwillen", meinte ich auch und sagte ihr (mit kaum verhohlenem Neid in der Stimme), gäbe es einen Pferdepsychologen in VG, müsste dieser Wallach wegen übertriebenem Ehrgeiz unbedingt von ihm behandelt werden.

Lena, die für alle als Wühli bekannt ist, freut sich unterdessen über First Love AHP, ihr erstes selbstgezogenes Pferd mit perfekten Grenzen und einer Schätzzeit von 1:01,18. Herzlichen Glückwunsch, Lena, und wir sind uns sicher, es werden noch weitere dieser Pferde folgen!

Im Auge behalten muss man auch Themis CW aus der Farm of Hope, die nach Jahreswechsel Anfang vierjährig eine Schätzzeit von 1:01,16 hat und sicherlich die VG-Welt im Bereich der 2800m erobern wird.
Für einiges an Gesprächsstoff sorgte auch der bereits erwähnte Stall Elysion, der vor kurzem von unserer zurückgekehrten Niniel übernommen wurde. Ihre Pferde scheinen sie zu mögen, denn sie holten die begehrte Goldtrophäe des Rankings nach Hause. Aber wie: 712 Punkte sammelten sie insgesamt, damit gewann Niniel mit über 100 Punkten Abstand zu ihrer ständigen Verfolgerin Scylla. "Die Ponys rennen als gäbs kein Morgen mehr", sagte sie, und kann sich das Durchstarten ihrer Pferde kaum erklären. Gerüchte gehen um, sie gebe ihren Pferden Red Bull zu trinken. Dazu äußerte sie sich auf Nachfrage nicht und hüllte sich in geheimnisvolles Schweigen... dazu darf man sich denken, was man will. Ich probiere es zumindest im nächsten Jahr auf der Farm of Hope aus.
Zumindest kann man sie zu diesem phänomenalen Erfolg nur beglückwünschen!

Überall machen sich unterdessen Spieler Sorgen um ihre Flieger und Extremsteher, für die kaum noch Rennen stattfinden. Ganz besonders schlimm ist es im Sieglosenbereich. "Ich würde mir wünschen, dass es wieder mehr Extremo-Züchter gibt", meinte Morgaine im Forum, und andere teilen diesen Wunsch. "Es ist mir auch aufgefallen, dass es selbst in der Börse quasi gar kein Angebot mehr gibt", fügte Trisha hinzu. Es stellte sich heraus, dass Flieger so begehrt und selten sind, dass sie selbst aus der Börse sofort verschwinden. Wir wollen nur hoffen, dass mehr Spieler sich für die Extremos begeistern können und ebenfalls fleißig neuen Nachwuchs züchten und fischen, denn nur damit lässt sich das Problem beheben.

Einen positiven Aspekt zur Spielerzahl gibt es: Im letzten VG-Jahr gab es kaum einen großen Stall, der inaktiv gegangen ist, und die Stallzahl bleibt konstant bei um die 160. Die einzige Möglichkeit, die uns bleibt, ist, weitere Spieler für VG zu begeistern. Ich für meinen Teil schreibe zumindest jeden neuen Stall persönlich an und biete meine Hilfe an (und verweise auf das neue Forum). Denn tatenlos zusehen, wie die First Edition ausstirbt, werde ich nicht. Vielleicht wollt ihr mir ja dabei helfen.

Und nun lasst das neue VG-Jahr mit knallenden Sektkorken beginnen! Es ist schließlich jedes Jahr ein Neuanfang und wer weiß, welche Siege es dieses Jahr zu bejubeln gibt!

Kazzia
Der mysteriöse Unbekannte und die unverhoffte Rettung

Auf Spurensuche nach dem Einbrecher in der VG 1st Edition


Es passiert ja nicht viel Aufregendes in dem beschaulichen Dörfchen der VG 1st Edition - doch ist vor ein paar Wochen ein Schatten umgegangen, der so einige von uns verdutzt hat dreinschauen lassen - und die meisten Bewohner des Dorfes ganz schön verärgert hat. Auf dem Dorfplatz versammelten sich dann einige ratlose Gestalten - denn es war ganz offensichtlich: jemand hatte versucht, in ihre Ställe einzubrechen, ihr wertvollstes Hab und Gut mit den jetzigen und künftigen Stars VG-Taniens. Die Türen und Tore der meisten Ställe sind mit komplizierten (und auch weniger komplizierten Schlössern) versehen, die der geisterhafte Einbrecher nicht gerade feinfühlig zu öffnen versuchte.

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Anscheinend ist dieser nicht der Beste seines Fachs, denn nach zahllosen Fehlversuchen setzte die Sperrung der Schlösser ein und die Besitzer der Höfe wurden alarmiert.
Besonders wählerisch schien er auch nicht, er probierte es gleichermaßen bei renommierten Zuchtställen als auch bei Rennställen im Aufbau, bei denen wahrlich nicht viel zu holen ist.
Nun, da war es passiert, aber gut, alles noch gut gegangen , dachte sich ein Jedermann, zückte den Sicherheitsschlüssel, entsperrte den Stall und ging zurück an die Arbeit.
Aber dann fiel auf, dass der Dieb vor nichts Halt gemacht hatte. Auf äußerst plumpe Art versuchte er wohl in einer Art Verzweiflungstat, ins Zentrallager einzubrechen, wo sich der Generalschlüssel für das gesamte Dorf befand. Und der geisterhafte Jemand schaffte es tatsächlich, auch dort das Sicherheitsschloss einrasten zu lassen.
Nun war die Sucherei groß, wo war denn er Sicherheitsschlüssel für das Zentrallager geblieben? Es stellte sich heraus, dass es sich sicher im Besitz von Bird befand, die aber schon vor vielen Jahren dem Dörfchen den Rücken kehrte. Niemand wusste, wo in der weiten Welt sie sich befand. Man beschloss, weiter zu arbeiten wie immer, doch mit dem quälenden Gedanken im Hinterkopf, dass ohne den Generalschlüssel irgendwann so einige Ställe schließen müssten.
Und dann geschah dass Unfassbare: Eines Tages kam Bird auf den Dorfplatz geritten, staubig und abgekämpft von ihrer langen Reise, und erklärte atemlos, sie hätte von dem Vorfall gehört. Den Sicherheitsschlüssel zur Hand entsperrte sie das Zentrallager, und ohne groß ein Wort zu verlieren, schwang sie sich auf ihr Pferd, grüßte freundlich und galoppierte in den Sonnenuntergang davon, die Dankbarkeit der gesamten Gemeinde im Gepäck.
Der Vorfall brachte so einigen Gesprächsstoff und die Freude über die (kurze) Wiederkehr Birds war so groß, dass für einige Tage reger Betrieb auf dem Dorfplatz herrschte - und der Einbrecher war davon offenbar so eingeschüchtert, dass er für einige Tage sein Versteck nicht verließ.
Doch so mancher meinte, einen Schatten des Nachts zwischen den Ställen herumschleichen zu sehen, und einige Wochen später finden noch immer Stallbesitzer ihre Ställe am nächsten Tag mit eingerastetem Sicherheitsschloss vor.
Wer ist dieser geisterhaftes Schatten? Weilt er etwa mitten unter uns und säht Misstrauen und Zwietracht in unserer eingeschweißten Gemeinde?
Aber noch viel Wichtiger: Was will er? Man könnte meinen, er versuche, möglichst viele Ställe auf hinterlistige Art und Weise in seinen Besitz zu bringen... aber was will er dann mit den ganzen Pferden, um die er sich kümmern muss?
Vielleicht will er ja auch durch das Einrasten des Sicherheitsschlosses sicherstellen, dass die Bewohner des Dorfes ab und zu nach ihren Pferden sehen?
Oder versucht er etwa, einen der zahlreichen herrenlosen Ställe des Dorfes zu übernehmen?
Wahrscheinlich werden wir es nie wissen... und doch halten wir die Augen offen - und werden beim nächsten gesperrten Stall vor dem selben Rätsel stehen.



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